(openPR) Die Entwicklung des ACO Standorts im thüringischen Stadtlengsfeld ist ein Paradebeispiel für unternehmerischen Weitblick und eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Land Thüringen und der Wirtschaft. Innerhalb von nur vier Jahren konnte ACO als Weltmarktführer für Entwässerungsprodukte seine Mitarbeiterzahl hier in Stadtlengsfeld von 17 auf 122 steigern. Grund genug für den thüringischen Ministerpräsidenten, Dieter Althaus, am 28. August zusammen mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der ACO Gruppe, Hans-Julius Ahlmann, und dem Sprecher der Geschäftsführung der Landesentwicklungsgesellschaft, Andreas Krey, den Erweiterungsbau der Stadtlengsfelder ACO Kunststofffertigung feierlich einzuweihen.
„Der Freistaat wird auch künftig das Unternehmen bei seiner wirtschaftlichen Entwicklung unterstützen“, sagte der thüringische Ministerpräsident anlässlich der Einweihung. Vor vier Jahren hat sich die ACO Gruppe für den Standort Stadtlengsfeld entschieden. Die Nähe zum ACO Werk in Philippsthal/Hessen war für ACO im Jahr 2004 der Anreiz, hier in Thüringen zunächst ein europäisches Logistikzentrum aufzubauen.
Inzwischen hat sich Stadtlengsfeld zu einem hochmodernen Produktionsstandort der ACO Gruppe weiterentwickelt. „Nach einer Gesamtinvestition von rund 5 Mio. Euro ist der Standort Stadtlengsfeld unser weltweites Kompetenzzentrum für die Fertigung großer Kunststoffbehälter im Rotationsverfahren“, hob Ahlmann die Bedeutung des thüringischen ACO Standorts hervor und ergänzte: „Die verfügbaren Flächenpotenziale und die zentrale Lage Stadtlengsfelds waren positive Faktoren, die uns in der Entscheidung bestärkt haben, das Logistikzentrum zu einem Vertriebs- und Produktionsstandort auszubauen.“ Bei seiner Ansprache lobte Ahlmann besonders die Zusammenarbeit mit dem thüringischen Wirtschaftsministerium und seiner Landesentwicklungsgesellschaft, der LEG. Der Geschäftsführer der LEG Andreas Krey stellte für ACO die Zukunft weitere bedeutende Ausbaumöglichkeiten in Aussicht.
Hier am Nordausläufer der Rhön produziert ACO sowohl für die nationalen, als auch für die internationalen Märkte die großvolumigen Kunststoffkörper im Rotationsverfahren. Ausgehend von der so genannten Lösehalle, wo einst die legendären Mitropa - Tassen produziert wurden, ließ die LEG den Gebäudekomplex für die hochmoderne Kunststoff-Fertigungsanlage von ACO modernisieren und kräftig erweitern. Dem Anspruch der LEG als Bauherrn und der ACO Gruppe als Nutzer entspricht der Sozial- und Verwaltungstrakt des Werksneubaus, der vom bekannten Architekturbüro Knabe & Knabe aus Suhl entworfen wurde und für den bundesweiten „Tag der Architektouren 2008“ zur Teilnahme ausgewählt wurde.
In dem nunmehr gut 2400 m² großen neuen Werksteil fertigt ACO in den insgesamt 16000 m² großen Hallen Schächte für Pumpen und Hebeanlagen sowie Behälter von Öl- und Fettabscheidern und andere Produkte für die Umwelttechnik. „Aus Stadtlengsfeld und dem benachbarten Philippsthal stammen zum Beispiel unsere Fettabscheider, die im olympischen Vogelnest in Peking eingebaut wurden“, erklärte ACO Geschäftsführer Ralf Sand.
Ob in China, Indien oder in anderen Teilen der Welt, die ACO Gruppe ist mit mehr als 3.800 Mitarbeitern und über 70 Gesellschaften auf vier Kontinenten ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich der Entwässerungstechnik. Innerhalb der letzten fünf Jahre konnte die ACO Gruppe ihren Umsatz um die Hälfte steigern. Im Jahr 2008, peilt das Unternehmen einen Umsatz von 630 Mio. Euro an.
Stadtlengsfeld, den 28. August 2008










