(openPR) Klimaneutrale Veranstaltungen an Besonderen Orten
Die „Besonderen Orte“ der Umweltforum Berlin GmbH bieten ab dem Herbst 2008 einen weiteren besonderen Service. Auf Wunsch erhalten Tagungskunden der Standorte Jerusalemkirche, Umweltforum sowie der Neuen Mälzerei eine transparente Darstellung der veranstaltungsabhängigen Klimabelastung. Die entstandenen Treibhausgasemissionen können kompensiert und die Veranstaltung damit klimaneutral gestellt werden. Eines der Ziele des Projektes, welches durch das Münchener Beratungsunternehmen ClimatePartner begleitet wurde, war ein Benchmark-Vergleich der drei Häuser für klimafreundliches Tagen. Dieser wird nun Ansporn für weitere Veranstaltungsorte in Deutschland sein: wer beispielsweise in den Räumlichkeiten der Auferstehungskirche tagt, emittiert nur ein halbes Kilogramm CO2 pro Quadratmeter Veranstaltungsfläche!
Die Auferstehungskirche punktet nämlich sowohl aus energetischer als auch baulicher Sicht und weist zudem eine sehr gute Auslastung auf. Der Umbau erfolgte nach ökologischen Standards, z.B. durch Lehmputzwände, individuelle Belüftung oder einer Solarfassade. Die Energieversorgung wird teilweise durch ein Blockheizkraftwerk sichergestellt, Energiesparlampen senken den Stromverbrauch und selbstverständlich wird ökologischer Strom bezogen.
Diese günstigen Kriterien wirken sich positiv auf die CO2–Belastung jeder einzelnen Veranstaltung und in Konsequenz natürlich auch auf die Kosten für die Klimaneutralität aus. „Mit der vorliegenden Emissionsbilanz der Besonderen Orte und der Skalierbarkeit auf die einzelnen Räume haben wir Steuerungsmöglichkeiten, um einen Verbesserungsprozess in unserem Hause anzustoßen. Wir haben damit auch einen innovativen Beratungsansatz für unsere Kunden, um unser bisheriges ökologisches Engagement noch einmal zu unterstreichen“ betont Tim Rössle, der Geschäftsführer der Umweltforum Berlin GmbH.
Die Emissionen für klimaneutrale Veranstaltungen werden bislang in der Regel immer noch einzeln berechnet. Dies bedeutet einen großen Aufwand an Recherche und Analyse und zieht entsprechende Dienstleistungskosten nach sich. Zudem ist dieses Vorgehen nicht ganz unumstritten: „Wer nur auf Klimaneutralität setzt, ohne den Veranstaltungsort oder das Anreiseverhalten der Tagungsgäste zu optimieren, muss sich gelegentlich den Vorwurf des Ablasshandels gefallen lassen“ gibt Kai Gildhorn, Projektleiter von ClimatePartner Deutschland zu bedenken. Deshalb sollten der Klimaneutralität immer glaubhaften Reduktionsmaßnahmen voran gestellt werden.
Die Klimaneutralität selbst wird durch den Ankauf und die Stilllegung von Emissionsminderungszertifikaten aus geprüften und anerkannten Klimaschutzprojekten sichergestellt.
Kai Gildhorn












