(openPR) Kunst zum Anfassen gibt es beim 6. Internationalen Künstlersymposium auf der 46. Europäischen Verbrauchermesse Welt der Familie (20.-28. September 2008, MesseZentrum Saarbrücken).
Es ist ein eingeschworener Kreis von Kunstkennern, der sich immer dann einfindet, wenn in Galerien und Museen zu Ausstellungseröffnungen geladen wird. Laien hingegen haben häufig Hemmungen, aus Angst, sich durch Unkenntnis zu blamieren, oder keinen Zugang zu den Werken der Künstler zu finden. Sehr schade fand das der Maler und Grafiker Volker Schmidt und rief vor sechs Jahren das Internationale Künstlersymposium ins Leben, um Kunst und Künstler aus dem Elfenbeinturm der Galerie heraus hin zu einer breiten Öffentlichkeit zu bringen. Sein Ziel: „Kunst, die zu den Menschen kommt, und künstlerische Arbeit, die unmittelbar erlebbar ist“.
Als Veranstaltungsort wählte Volker Schmidt die europäische Verbrauchermesse Welt der Familie, die in diesem Jahr vom 20. bis 28. September im MesseZentrum der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken stattfindet. Inmitten des Messegeschehens erhalten Besucher hier einen ungezwungenen Zugang zur bildenden Kunst.
„ART-District“ lautet das Motto des 6. Internationalen Künstlersymposiums, das den lothringisch-saarländischen Grenzraum in den Mittelpunkt stellt. Vertreten werden die verschiedenen Regionen von Künstlern aus dem Saarland sowie dem französischen Département Moselle. Beteiligt sind in diesem Jahr Sylvain Divo, Roland Schmitt, Sigrid Caspar, Gaby Lackenmacher, France Schwieder, Nicolas Szklaryk, Louis Theobald und Volker Schmidt.
„In Halle 12 des MesseZentrums Saarbrücken werden die Künstler in offenen Werkstätten arbeiten“, kündigt Carmen Schäfer, Organisatorin des Künstlersymposiums, an. Dort stellen sie eine Auswahl ihrer Werke aus, gewähren Interessierten Einblick in künstlerische Gestaltungsprozesse und stellen unterschiedliche Genres und Arbeitstechniken vor. Malerei und Grafik gehören dazu ebenso wie Fotografie, Keramik, Metall- und Steinbildhauerei. „Dabei besteht auch die Möglichkeit, mit dem jeweiligen Künstler in Dialog zu treten“, so Schäfer. Erstmals gebe es beim Künstlersymposium auch für Besucher die Möglichkeit, sich im Rahmen von Performances und Mitmachaktionen selbst künstlerisch zu betätigen.
Schirmherr des Internationalen Künstlersymposiums 2008 ist der Europaabgeordnete und frühere Umweltminister des Saarlandes, Jo Leinen.
Die Teilnehmer auf einen Blick:
1. Volker Schmidt ist Maler und Grafiker. 2002 rief er das Internationale Künstlersymposium ins Leben, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist.
2. Der Fotograf Nicolas Sklaryk entwickelte eine eigene Technik des manuellen Colorierens bewusst kontrastarmer Schwarzweißaufnahmen mit Temperafarben. Gerne überlagert er Naturaufnahmen mit Aufnahmen des menschlichen Körpers und verbindet beide zu einem neuen Bild. „Feen“ nennt Sklaryk die so entstehenden Mischwesen.
3. France ist der Künstlername der Lothringer Malerin Marie-France Schwieder. Eine Sehbehinderung führte sie zu deutlichen Farb- und Linienkontrasten. Mit diesen gelingt es der Künstlerin, den Betrachter in ihre Sicht-Weise der Welt eintauchen zu lassen.
4. Bei ihren Keramikarbeiten lässt Sigrid Caspar sich ganz von ihren Gefühlen leiten. Erlebtes und Gedachtes wird so in Form gebracht. Sigrid Caspar leitet Kurse in ihrer St. Ingberter
Werkstatt, ist Mitglied im Beirat des „Creativ-Kreis-International (CKI) e.V.“ und absolviert derzeit ein Gestaltungsstudium an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen.
5. Sylvain Divo fertigt Kunstobjekte im Bronzeguss, aber auch aus Keramik, Holz und Stein. Skulpturen von Divo sind in zahlreichen Orten Lothringens zu sehen. Als Kursleiter weckt er in
Kindern und Erwachsenen die Freude an kreativen Schöpfungsprozessen.
6. Farbig und detailreich spielt der Künstler Roland Schmitt mit Licht und Schatten. Bekannt ist er für seine Spachteltechnik, für die er sowohl Öl- als auch und Acrylfarbe verwendet. Roland Schmitt erhielt 1997 den Kulturpreis der Stadt Saarlouis, 2003 folgte die Auszeichnung zum „Künstler der Region“.
7. Der Metall-Bildhauer Louis Theobald lässt mit Vorliebe Elemente der keltischen Mythologie in seine Arbeit einfließen. Bei seinen großformatigen Skulpturen kommen dabei neben Metall häufig auch andere Materialien zum Einsatz.
8. Die Malerin Gabi Lackenmacher arbeitet vorzugsweise in sehr großen Formaten, indem sie ganze Wände, Räume und Fassaden mit imposanten Gemälden versieht.








