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Zeuge räumt systematisch inflationierte Budgets durch Franchise ein

01.01.200410:00 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Dritte Woche im Schadensersatzprozess von Intertainment beginnt

Ismaning bei München, 4. Mai 2004 – Der Schadensersatzprozess der Intertainment AG, Ismaning bei München, gegen den amerikanischen Filmproduzenten Franchise Pictures und andere geht am heutigen Dienstag in die dritte Verhandlungswoche. Als Zeuge wird dabei zunächst Elie Samaha, der CEO von Franchise Pictures, aussagen. Er war auch bereits am vergangenen Donnerstag, dem bislang letzten Verhandlungstag, im Zeugenstand gewesen.



Im bisherigen Prozessverlauf haben wichtige Zeugen dargelegt, wie Samaha und Franchise Pictures – sowie teilweise auch die Geschäftspartner des Unternehmens – bei ihren Filmgeschäften vorgegangen sind. Dabei wurde unter anderem bestätigt, dass Franchise Pictures Filmbudgets systematisch betrügerisch überhöht hat. So erklärte James Holt, für die Bereiche Produktion und Finanzen zuständiger Vice President von Franchise Pictures, er habe auf Anweisung von Elie Samaha die tatsächlichen Produktionskosten der umstrittenen Filme aufgebläht – und Intertainment keine Filmbudgets zukommen lassen, ohne zuvor mit Samaha Rücksprache gehalten zu haben, um zu erfahren um welchen Betrag er das tatsächliche Budget überhöhen solle.

Darüber hinaus räumte Holt ein, dass die überhöhten Budgets nicht nur Intertainment vorgelegt wurden, sondern auch den weiteren ausländischen Distributionspartnern von Franchise. Dabei handelte es sich um insgesamt 16 Unternehmen. Damit widersprach er indirekt der Argumentation der Anwälte von Franchise Pictures, die in dem Verfahren erwartungsgemäß behaupten, Intertainment habe von vorne herein gewusst und gebilligt, dass Franchise Pictures Intertainment überhöhte Budgets in Rechnung stelle.

Holt gab auch zu, dass die Versicherungsgesellschaften, die die Complition Bonds für die Filme ausgestellt haben, von Franchise Pictures im Vorfeld sowohl die tatsächlichen als auch die überhöhten Budgets erhalten haben. Intertainments Anwalt Scott Edelman machte in diesem Zusammenhang durch die Vorlage von Dokumenten deutlich, dass die Versicherungsgesellschaften dabei gegenüber Intertainment die überhöhten Budgets bestätigten, obwohl sie in Wahrheit nur die tatsächlichen, weit niedrigeren Budgets abgesichert hatten.

Intertainment hat seinen ehemaligen Partner Franchise Pictures wegen betrügerisch überhöhter Filmbudgets bei zahlreichen Filmen auf Schadensersatz in Höhe von mindestens 100 Millionen Dollar verklagt. Der Prozess findet in Santa Ana bei Los Angeles statt. Das Urteil soll spätestens am 11. Juni erfolgen.

 

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