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Wäre Bach nach Italien gekommen …

01.09.200810:40 UhrKunst & Kultur
Bild: Wäre Bach nach Italien gekommen …

(openPR) Vom 22. bis 30. November trifft Bach bei den 40. Würzburger Bachtagen seine italienischen Verwandten

„Wäre Bach nach Italien gekommen, er hätte mit ihnen um die Wette musiziert – mit Vivaldi, Corelli, Pergolesi und all den anderen großen Meistern –", ist sich der Leiter der Würzburger Bachtage, Christian Kabitz, sicher. Bach hat zwar selbst nie den Weg über den Brenner gefunden, er hat allerdings dafür gesorgt, dass Italien zu ihm nach Leipzig gekommen ist. Fliegende Händler brachten die neuesten Partituren der oben genannten in die Messestadt. Bach lernte von ihnen und arbeitete deren Partituren um. So wurden aus Vivaldis Violinkonzerte Bachsche Orgel- und Cembalokonzerte und aus Pergolesis Stabat Mater ein Deutscher Psalm.



Diese und andere Werke erwarten das Publikum vom 22. bis 30. November. 14 Veranstaltungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Oratorien, Orgel- und Kammermusik, Bachkantaten im Gottesdienst sowie ein Cross-Over-Konzert. Ein Vortrag über Bach und seine italienischen Kollegen sowie Orgelführungen für Kinder runden das Programm ab. Auch in diesem Jahr wurden wieder namhafte Ensembles und Solisten für die Bachtage gewonnen.

Traditionell wird das Festival mit einem Oratorium in der St. Johanniskirche eröffnet. In diesem Jahr stehen Werke von A. Lotti, A. Scarlatti, A. Vivaldi, T. Albinoni und J. S. Bach auf dem Programm. (22. Nov.) Gestaltet wird das Konzert vom Bachchor Würzburg und La Banda sowie den Solisten Roberta Invernizzi (Sopran) und Romana Basso (Mezzosopran), die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Christian Kabitz inne.

Bachs Partiten und Sonaten für Violine solo, gespielt von Florian Sonnleitner, stehen am 23. Nov. auf dem Programm. Bach, Italien und ein wenig Jazz heißt es, wenn sich Daniel Schmals Trompetenklänge mit Johannes Gebhardts Orgelspiel verbinden und der „Groove“ unausweichlich wird. (24. Nov.)

Gespannt darf man auch auf das Kammerkonzert des Ensemble Mediolanums sein. Das junge Ensemble für alte Musik wird Bachsche Sonaten denen von Platti, Vivaldi und Valentini gegenüberstellen. (25. Nov.)

In den Spuren Bachs hingegen wandelt Gunther Rost, der es dem Thomaskantor gleich tat, indem er ein Konzert Vivaldis und ein Bachsches Italienisches Konzert für die Orgel adaptiert hat. (27. Nov.)

Einer der Höhepunkte der 40. Würzburger Bachtage ist sicherlich das Konzert mit dem deutschen Shooting-Star am Klavier – Martin Stadtfeld – und dem Cellisten Jan Vogler. Bach und als „Dreingabe“ Schostakowitsch werden sie am 28. Nov. präsentieren.

Bereits seit knapp dreißig Jahren ist das Förderkonzert junger Künstler ein fester Bestandteil des Festivals. In diesem Jahr wird es von Esther Birringer gestaltet, die im vergangenen Jahr den Bach-Klavier-Wettbewerb gewonnen hat. Dass sie die Bearbeitung der Chaconne von Busoni, einem Italiener mit großer Affinität zu allem Deutschen, spielt, das schließt den Kreis zu Bach und zu Italien. (29. Nov.)

Mit den Hilliards und Jan Garbarek treffen sich zwei Welten, um eine neue, eine mystische zu erschaffen. Vokale Klänge des 15. und 16. Jahrhunderts aus den Klöstern Italiens, Spaniens und Flanderns treffen auf den Mann am Saxophon. (29. Nov.)

Auch heuer wird es wieder einen Vortrag von Professor Ulrich Konrad geben, der am Institut für Musikwissenschaft der Universität Würzburg lehrt und Vorsitzender der Würzburger Bachgesellschaft ist. Betitelt mit „Bach und die Italiener“ verspricht das Referat interessante Details zur Beeinflussung Bachs durch die italienischen Komponisten. (23. Nov.) In zwei Festgottesdiensten werden Bachkantaten erklingen (23. und 30. Nov.) und die Organistin Ariane Metz stellt den Kleinen in zwei Orgelführungen ihr Instrument vor. (beide am 27. Nov.)

Mit Bachs Weihnachts-Oratorium wird das Festival am 30. November zu Ende gehen. Gestaltet wird das Abschlusskonzert von Bachchor und Bachorchester Würzburg sowie den Solisten Bettina Pahn (Sopran), Sonja Koppelhuber (Alt), Marcus Ullmann (Tenor) und Gotthold Schwarz (Bass). Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Christian Kabitz inne.

Auch im 40. Jahr des Bestehens der Würzburger Bachtage bietet das Festival seinem Publikum in der St. Johanniskirche und im Toskana-Saal der Residenz ein facettenreiches Programm.

Karten können telefonisch unter der Rufnummer 0931/37 24 36 oder online unter www.ticketonline.de bestellt werden. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Konzerten gibt es unter www.bachtage-wuerzburg.de.

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