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Heizölpreis - Steil Richtung 120 Dollar

28.08.200816:09 UhrEnergie & Umwelt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt

(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Die Rohölnotierungen befinden sich wieder im Aufwärtstrend. Zwar fielen die Preise kurz nach Veröffentlichung der US-Bestandsdaten deutlich zurück, aber schon heute Morgen ging es wieder kräftig bergauf. Hinter dem Preisrückgang stand die unerwartet deutlich gestiegene Raffinerieverarbeitung und für zusätzlichen Druck auf die Ölpreise sorgte auch der festere Dollar. Doch der sich eventuell zu einem Hurrikan entwickelnde Tropensturm Gustav glichen diese bearishen Faktoren schon zum größten Teil aus. Besonders groß scheint die Furcht davor zu sein, dass es zu Schäden an Raffinerien kommt und es dadurch zu Verarbeitungsausfällen und Produkteinbußen kommt.

Im Laufe des Tages nahm der Rohölpreis dann zunächst die 119 Dollarmarke ins Visier. Am frühen Nachmittag ging es weiter bis auf zeitweise über 120 Dollar pro Barrel. Hauptgrund blieb auch hier wieder die Sorge wegen möglicher Förderunterbrechungen im Golf von Mexiko aufgrund des Sturms Gustav. In diesem Jahr kommt es offensichtlich vermehrt zu Hurrikans; so wurde bereits ein neues Tiefdrucksystem über dem Atlantik gemeldet, welches sich ebenfalls verstärken könnte.

Wie erwartet kam es auch heute erneut im deutschen Heizölmarkt zu Anpassungen nach dem schrittweisen Anstieg der Rohölpreise in den vergangenen Tagen. So ermittelte die BRENNSTOFFSPIEGEL-Redaktion den zweiten Tag in Folge einen Anstieg gegenüber Vortag für eine 3.000 Liter Partie in Höhe von rund 90 Cent pro 100 Liter. Damit weisen die Bezugskosten allmählich einen neuen Aufwärtstrend auf, nachdem die Preise sich in den vergangenen Tagen unter starken Schwankungen seitwärts bewegten. Allerdings befindet sich das aktuelle Preisniveau noch mehr als deutlich unter dem Jahreshoch von Mitte Juli.

Die Entwicklung der heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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