(openPR) Der Taunus im 18. Jahrhundert. Vor dem Hintergrund der größten Klimakatastrophe, die Europa je heimgesucht hat, einer Umweltzerstörung, die dort heute ihres Gleichen sucht, erzählt der Roman von einer Zeit, die durch Kriegswirren, Armut, Hunger, Gesetzlosigkeit und grenzenloser Brutalität bestimmt wird.
Sie erzählt von Menschen, die nicht das sind, was sie vorgeben zu sein, vom Köhler Friedrich Lindt und seinem tiefen Fall. „Köhler“ ist eine Geschichte von der Einsamkeit, die alle Figuren auf ihre Weise verdrängen, der sie zu entkommen suchen, auch wenn sie dafür einen hohen Preis bezahlen. Insofern ist „Köhler“ zugleich eine zeitliche Transkription eines aktuellen gesellschaftlichen Phänomens.
Im Debütroman von Alexander Stahr geht es derb zu, werden alle Register gezogen, nichts von guter alter Zeit und heiler Welt. Gewalt, Gier, Intrige, Triebe, Sucht bestimmen das Dasein der Protagonisten. Eine bedeutende Rolle nehmen Landschaft und Umwelt ein. Entgegen zahlreicher zeitgenössischer Darstellungen und der heute oft vertretenen Meinung einer früher intakten Umwelt, spielt die Handlung in einer fast zerstörten Landschaft, heimgesucht von Naturkatastrophen während der so genannten kleinen Eiszeit.











