(openPR) Neue Malerei, Zeichnungen und Skulpturen der amerikanischen Künstlerin Kristen Ferrell. Vernissage am 12. September ab 19:00 Uhr.
Kristen Ferrell hat sich für ihre neueste Ausstellung in der Strychnin Gallery im September selbst übertroffen: sage und schreibe 100 Arbeiten auf Holz und Papier sowie Skulpturen und Zeichnungen hat die symphatische Mitt-Dreissigerin in einer wahren Tour de Force erschaffen. Ihre farbenprächtigen Werke liegen zwischen Thematiken des Symbolismus – wie Krankheit, Leidenschaft, Vision und Phantasie – und des Surrealismus. Sie zeugen vom Zustand zwischen Wahn und Wirklichkeit, Träumen und Wachen.
Viele von Ferrells Werken scheinen auf den ersten Blick possierliche Tierchen und Männchen zu zeigen, die sich beim näheren Betrachten jedoch als verletzte oder verletzende Wesen entpuppen: fehlende Gliedmassen, löchrige Körper und wuchernde Wurzeln sind nur ein paar der symbolischen Verstümmelungen, die bei Ferrell äußerer Ausdruck seelischen Leidens sind.
Ferrells Welt hat ein Lächeln im Gesicht und doch ist das Verstörende ein selbstver-ständlicher, essentieller Teil der Bildsprache, ist die leuchtende Bildoberfläche voller Risse. Das die versteckten oder auch ganz offen zur Schau gestellten Neurosen oft mit einer gehörigen Portion Selbstironie daherkommen, löst die Seelenqual humoristisch auf, macht sie aber nicht weniger relevant.
Ferrell, die in Kansas aufgewachsen ist, wohnt inzwischen in Los Angeles, wo sie neben der Malerei auch ein eigenes Modelabel betreibt.
Kristen Ferrell: „100 Pieces of Madness“
Vernissage: 12. September ab 19:00 Uhr
Dauer: 12.9. bis 28.9.2008
Öffnungszeiten: Do bis So von 13:00 bis 18:00 Uhr, Sa bis 19:00 Uhr












