(openPR) Bei sonnigem Wetter hat in diesen Tagen die Ernte der sächsischen Aroniabeeren 2008 begonnen. Mit Hilfe von zwei riesigen Ernterüttelmaschinen vom Typ KPS 3 der polnischen Firma Ursus sind seit Mitte der vergangenen Woche die Mitarbeiter der Obstbau GbR Görnitz & Sohn aus Coswig mit dem Einbringen der Ernte beschäftigt. Inmitten des idyllischen Elbtals liegen hier zwischen Radebeul und Meißen direkt am Elberadweg drei Aroniaanpflanzungen mit insgesamt 33 Hektar Fläche. Die Anfang der 90er Jahre angebaute Plantage ist die größte in Westeuropa.
Anders als im Vorjahr haben die Wetterbedingungen in diesem Jahr für eine durchschnittliche bis gute Ernte im Elbtal gesorgt: keine Nachtfröste im Mai, viel Feuchtigkeit, aber auch Sonne im Frühjahr und den Sommermonaten. Waren es nur rund 1,5 bis 2 Tonnen Ertrag in 2007, so werden wahrscheinlich dieses Jahr etwa 5 bis 6 Tonnen Ernteertrag erreicht werden. Bei Messungen der Qualitäten der Aroniabeere wurde am Sonntag, 24. August, auch ein hohes Mostgewicht von durchschnittlich 90° Oechsle oder rund 21° Brix registriert. In der Fachliteratur werden Brixwerte der Aroniabeere zwischen 18° und 20° als gut bezeichnet. In der Regel schmecken Beeren dieser Qualitäten noch stark säuerlich-herb.
Die Aroniabeere hat ihren Ursprung in Nordamerika. Um 1900 gelang sie erstmals nach Deutschland, geriet dann aber wieder in Vergessenheit. Seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde sie vornehmlich in Sachsen wieder angebaut. Dieser Tatsache geschuldet und aufgrund der heutigen Standorte an der sächsischen Elbe und der Lausitz hat die Aroniabeere auch den inoffiziellen Beinamen "Sächsische Gesundheitsbeere" erhalten.













