(openPR) 28 französische Unternehmen stellen sich vom 23. bis 26. September auf der Messe für Schiffsbau und maritime Technologien SMM vor
Frankreich nimmt bei der zivilen und militärischen Nutzung europaweit den zweiten und weltweit den sechsten Platz ein. Im Vergleich zum asiatischen Schiffbau haben sich französische Werften auf den Bau von aufwändig verarbeiteten Schiffen mit hoher Wertschöpfung spezialisiert. Darunter befinden sich Passagierschiffe, Flugzeugträger, Gastanker, U-Boote und Schnellboote. Fast 60 Prozent der Produktion gehen in den Export. 2006 verzeichnete der Schiffbau eine Deckung von 118 Prozent.
Der zivile Schiffsbau Frankreichs verzeichnete 2006 ein Umsatzwachstum von 13 Prozent. Das für 2007 prognostizierte Wachstum beträgt 21 Prozent. Aufgrund der neuen Passagierschiffaufträge wird diese Dynamik auch für 2008 erwartet. Die Reparaturaktivitäten werden für 2007 auf sechs Prozent geschätzt. Was die Globalisierung anbetrifft, so halten sich die Franzosen in diesem Bereich an die Herausforderungen, von denen sie direkt betroffen sind. So hat sich die staatliche Marinewerft Frankreichs, die Direction des Constructions Navales (DCN), durch die Übernahme der französischen Schiffsaktivitäten von Thales zur neuen Gruppe DCNS (Kriegsschiffswerft) gewandelt. Die hauptsächlich im Westen des Landes konzentrierte Branche umfasst rund 35.000 Beschäftigte. Dazu zählen auch Schiffsbauer, Werften und Zulieferer. In der Region Pays de la Loire sind 60 Prozent der Mitarbeiter beim zivilen Schiffsbau und in den Reparaturwerften beschäftigt, in der Bretagne sind es 18 Prozent. Die Aussteller des Ubifrance-Gemeinschaftsstands stellen einen repräsentativen Querschnitt der Branche. Dazu gehören unter anderem:
SODENA SAS (Navigationssysteme/Geographische Informationssysteme), DOCSEA (Flottenmanagement-Software), EUTELSAT (Breitbandlösungen) ENAG (Energiewandler), SLCE (Hersteller von Süßwasser), NOVASEP (Ultra-, Mikro- und Nanomembranenfiltration), SITINDUSTRIE MARINE (korrosionsbeständige Schläuche), MASSON MARINE (Schiffsgetriebe) SERVI LOIRE MARINE (mobile oder montagefertige Ausstattungen zur Reinigung von Fenstern und Luken), ECOVIA (Energiesparsysteme für Schiffsmotoren), MAPAC PANEL (Zwischenplatten), DL SERVICES (professionelle Küchen) und ACS PRODUCTION (Verbundtextilienstrukturen). Die Unternehmen stellen sich in Halle B4 (Obergeschoss), Stand 250 vor.
UBIFRANCE und die französischen Wirtschafts- und Handelsabteilungen:
UBIFRANCE und die französischen Wirtschafts- und Handelsabteilungen sind ein öffentliches Netzwerk, das französische Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Branche beim Export unterstützt. Dafür informieren sie Firmen über die wirtschaftlichen, rechtlichen und wettbewerbsrelevanten Rahmenbedingungen der verschiedenen Länder. Hinzu kommt die Beratung von Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Exportstrategie. Zum Serviceangebot beider Institutionen gehört Marktforschung und Neukundenakquise, die Organisation von Beteiligungen auf Fachmessen im Ausland, die Durchführung von bilateralen Unternehmertreffen, Veröffentlichungen in der internationalen Fachpresse sowie Traineeships. UBIFRANCE ist als Agentur zur internationalen Förderung französischer Unternehmen eine Einrichtung des öffentlichen Rechts. Mit ihrem industriellen und kommerziellen Schwerpunkt ist sie Teil des Außenhandelsministeriums. Die 152 Wirtschafts- und Handelsabteilungen in 145 Ländern sind den französischen Botschaften zugeordnet und gehören zum Ministerium für Finanzen, Wirtschaft und Industrie. Ihre rund 2.500 Mitarbeiter sind französische und lokale Experten, die jedes Jahr rund 12.000 französische Unternehmen bei ihrer internationalen Entwicklung unterstützen.













