(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Nachdem sich die Ölpreise im frühen NYMEX-Parketthandel am Mittwochnachmittag noch mit kräftigen Gewinnen gezeigt hatten, stürzten sie nach Veröffentlichung der US-Bestandszahlen steil ab bis weit in den Minusbereich. Grund war ein unerwartet starker Anstieg der Rohöl-Bestände, dem stärksten seit März 2001, insbesondere aufgrund von massiven Anlandungen an der US-Golf-Küste und durch teilweise verspätete Ankünfte/Löschungen wegen Hurrikan „Edouard" vor zwei Wochen.
Aber bereits heute Morgen präsentierten sich die Kontrakte fester bei schwachem Handel. Die geopolitischen Spannungen verstärkten sich, nachdem Russland in scharfer Weise sein Missfallen über die Installation eines US-Raketenabwehrsystems in Polen zum Ausdruck brachte. Außerdem kursieren Spekulationen, die OPEC könne angesichts der gefallenen Ölpreise einen Förder-Kürzungsbeschluss auf ihrer Vollversammlung am 9.September in Wien fassen.
Gegen Mittag zeigten sich die Notierungen dann noch einmal nachgiebig nach einem Abprall vom stabilen Widerstandsbereich bei 117 Dollar pro Barrel (NYMEX-Rohöl), aber bis zum Redaktionsschluss am Nachmittag ging es wieder steil bergauf. Dabei wurde der anfängliche Rückgang auch mit dem steigenden Dollar begründet und der anschließende Auftrieb mit der Dollarabschwächung. Entscheidend für den Preisauftrieb dürften aber wohl die internationalen Spannungen sein und der technische Einfluss. Dabei fließt Kapital aus verschiedensten Aktienmärkten in die Ölmärkte zurück. Gegen 16:30 Uhr hatten die Notierungen bereits die 120-Dollarmarke nach oben durchbrochen bei einem Plus von mehr als 4 Dollar pro Barrel gegenüber den Vortagesschlusswerten.
Wie erwartet zogen mit den steigenden Rohölpreisen auch die Heizölpreise in der Bundesrepublik wieder an und beendeten ihren in den letzten zehn Tagen von starken Schwankungen geprägten Seitwärtstrend. Im Vergleich zum Vortag ermittelte Brennstoffspiegel und mineralölrundschau heute einen Anstieg in Höhe von rund 0,50 Euro pro 100 Liter im Bundesdurchschnitt. Damit liegt der Preis für eine 3000 Literpartie noch deutlich unter der Marke von 87 Euro pro 100 Liter und auch die Differenz zum Jahreshoch ist mit mehr als 350 Euro (3000 Literpartie Heizöl EL) nach wie vor sehr beachtlich.
Die Entwicklung der heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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