(openPR) Deutsche Verhältnisse: Auch jede dritte polnische Ehe scheitert
Düsseldorf / Breslau. Die Zahlen sind identisch. Wie in Deutschland scheitert auch im Nachbarland Polen fast jede dritte Ehe, Tendenz steigend. Grund genug für das Düsseldorfer Internet-Portal www.scheidung.de in Polen die erste Scheidungs-Messe des Landes zusammen mit „Centrum Slubne BARTI“ zu organisieren. „Unsere Veranstaltung am 7. September in Breslau / Wroclaw sehen wir aber auch als einen letzten Test für unsere erste bundesdeutsche Scheidungsmesse im Mai kommenden Jahres in Düsseldorf“, erklärt Dr. Christopher Pruefer, Vorstand der Aktiengesellschaft „Added Life Value“, die sich in Sachen Beratungsportal für Scheidungswillige in Deutschland, Frankreich, Russland, China, der Türkei und Polen die Marktführerschaft im Internet erkämpft hat. Immerhin: Das vor 2 Jahren gegründete Unternehmen arbeitet international mit mehr als 1000 Anwälten zusammen.
Die erste polnische Scheidungsmesse versteht sich aber keinesfalls als eine Präsentation von Anwaltskanzleien. „Wir wollen den Menschen in einer schwierigen Lebenssituation Lösungen und Auswege anbieten“, erklärt Monika Orzechowska-Buchta, Country Manager für Polen. „Dazu zählt für die Besucher, neue Freiheiten nach der Scheidung wieder für sich zu entdecken - schließlich ist eine Scheidung auch immer ein Neubeginn!“ Die Aussteller auf der Messe reichen hier vom Immobilien-Makler für die neue Wohnung bis hin zu Freizeitveranstaltern, denn: „Niemand soll sich nach einer Scheidung verstecken!“ Also zählen auch Angebote für Tanzkurse, Urlaube, sportliche Aktivitäten und sogar eine Modenschau zum Programm der ersten polnischen Scheidungsmesse.
Ganz wichtig ist Scheidungsexperten Pruefer die besondere rechtliche Situation in Polen: Weil Scheidungswillige dort keinen Rechtsanwalt brauchen, sondern ihre Scheidungsanträge selber einreichen können, gibt es eine Flut von Anbietern so genannter Scheidungsmusteranträge, die man sich gegen Bezahlung im Internet herunterladen kann. Pruefer: „Viele sind mit dem Ausfüllen des Formulars, in dem der Antrag auf Scheidung sehr detailliert begründet werden muss, völlig überfordert. So werden Scheidungsanträge häufig wegen formeller Fehler bei Gericht abgelehnt, noch viel schlimmer ist es für die Betroffenen, wenn die Gerichte Sorgerechts-Entscheidungen für Kinder treffen, die von den Ex-Ehepartnern gar nicht gewünscht waren. Aus diesem Grunde bieten wir auf der Messe einen kostenlosen Service an, ausgefüllte Scheidungsanträge auf Richtigkeit zu überprüfen und nach den Wünschen der Messe-Besucher zu korrigieren.“
Aber vielleicht wird es ja in manchen Fällen gar keinen Streit ums Sorgerecht (mehr) geben. Denn, für ganz misstrauische Partner, hat sich auch ein medizinisches Labor für DNA-Analysen in Sachen Vaterschaftstest für die Messe angemeldet und bietet direkt vor Ort entsprechende Analysen an.
Weitere Informationen zur ersten Scheidungsmesse in Polen am 7. September unter www.scheidung.de und dem polnischen Partner-Portal www.rozwod.pl












