(openPR) Unternehmen, die Studenten aus dem Ausland einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen, müssen diesen künftig eine höhere Vergütung zahlen. Der Mindestsatz steigt von bisher 585 € auf insgesamt 643 € monatlich. Darauf weist die international tätige Praktikantenvermittlung Der Praktikant aus Willich hin. Der neue Satz gilt für alle Praktika in Deutschland, die ab dem 1. Oktober 2008 angetreten werden.
Die Praktikumsvergütung richtet sich nach dem Regelsatz für Studierende gemäß Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dieser wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 2008 erhöht. „Unternehmen bleibt allerdings ein gewisser Gestaltungsspielraum“, erläutert Corinna Roosen, Inhaberin von Der Praktikant. „Sachleistungen für die ausländischen Studenten können vom Pflichtbetrag abgezogen werden.“ Hierunter fällt insbesondere, wenn die Unternehmen den Praktikanten die Unterkunft stellen, sie ihre Fahrkosten tragen oder ihnen Verpflegung bieten.
Die Pflichtvergütung gilt nur für ausländische Studenten. Nicht hierunter fallen zum Beispiel allen freiwilligen Praktika und alle Absolventen. Diese erhalten eine Vergütung von mindestens 900 € pro Monat.
Infos: www.derpraktikant.eu









