(openPR) München, 5. August 2008 ---- Kameralegende Michael Ballhaus unterrichtet italienische Gastronomie-Studenten im Filmen. Ihr Auftrag, eine audiovisuelle Enzyklopädie, die die kulinarische Kultur und die traditionelle Lebensweise verschiedener Regionen dokumentiert. Aus der neuartigen Symbiose „Food meets Film“, einem erfolgreichen Experiment, entstand schließlich ein Dokumentarfilm. Dieser war bereits auf der Berlinale 2008 in der Reihe „Kulinarisches Kino“ zu sehen. Für die technische Umsetzung wählte Michael Ballhaus in Zusammenarbeit mit Band Pro Munich zwei Sony PMW-EX1 Camcorder aus. Dieser handliche Kameratyp ermöglicht eine sehr schnelle und spontane Arbeitsweise.
Pizza im Ofen, ein Messer rattert über ein Brett, ein Brot bricht. Szenen aus der Dokumentation „ A Day in Eataly“. Eataly so heißt ein neuer Supermarkt in Turin, der nach dem Prinzip „Slow food“ überwiegend biologisch-dynamische Produkte aus nahegelegenen Regionen sowie selbstproduzierte Lebensmittel anbietet. Für die subjektive Kamerafahrt durch dessen Regalstraßen zeichnet Michael Ballhaus verantwortlich. Bei diesem Filmprojekt kann der cosmopolite Franke gleich zwei persönliche Leidenschaften verbinden. Die Kunst der Bildgestaltung und die des Kochens. Der Film ist ein ausgezeichnetes Medium um die Menschen, das Essen, die Kultur einer Region abzubilden, das fand schließlich der Initiator des Projektes Berlinale-Chef Dieter Kosslick, und brachte Gastronomieprofis und Kameraprofis zusammen. Slow-Food-Pionier Carlo Petrini empfahl die Universität der Gastronomischen Wissenschaften (UNISG)im italienischen Pollenzo als Ausgangspunkt. Studenten erforschen und dokumentieren hier die Welt des Essens.
Und eben diese Jungwissenschaftler lernen jetzt nicht nur etwas über das Essen sondern auch über das Filmen. Unter Anleitung von Michael Ballhaus absolvierten bereits einige Studenten entsprechende Workshops und wollen so ihre Exkursionen zu Produzenten zukünftig filmisch dokumentieren. Mittlerweile ist Michael Ballhaus Schirmherr dieses Projekts. Thomas Struck, Dokumentarfilmer und Leiter des „Kulinarischen Kinos“ und Filmstudenten übernehmen mit ihm die Regie vor Ort. Das Equipment, das das Münchner Sonysystemhaus Band Pro Munich den ambitionierten Gastronomiefilmern zur Verfügung stellt soll möglichst unkompliziert und bedienerfreundlich gehalten sein. Geringes Gewicht und handliche Maße bietet der leistungsstarke Camcorder PWM-EX1, der ausschließlich auf bandlos auf Festplatte aufzeichnet. Auch die Vielzahl kreativer Aufnahmemodi, wie beispielsweise Zeitlupe und Zeitraffer, die die Nachbearbeitung vereinfachen, haben Thomas Struck und Michael Ballhaus überzeugt. Bilder dieser Qualität konnten so unkompliziert bislang nicht realisiert werden. Mit dieser Kamera, so die Fachleute, gebe man die Beobachterposition auf und fühle sich mitten drin im Geschehen.
Mittlerweile ist die zweite Food-Doku am Start, „Kulinarisches“ für die nächste Berlinale. Die Crew drehte die Herstellung von Pasta in Neapel, nicht weniger appetitlich als die erste Folge der Reihe. Darüber hinaus plant das Gespann Ballhaus/ Struck noch in die dritte Runde zu gehen, diesen Sommer wieder im „Eataly“ in Turin.











