(openPR) Mitarbeiter von Volvo Construction Equipment GmbH & Co. KG und Freshfields Bruckhaus Deringer bauten Häuser für bedürftige Familien
Immer mehr Unternehmen engagieren sich sozial. Geld spenden und zusätzlich anpacken, liegt ganz im Trend. Mitte Juli gingen zwei namhafte deutsche Unternehmen auf Baureise für die internationale Hilfsorganisation Habitat for Humanity. 20 Mitarbeiter des Volvo-Werks in Konz haben eine Woche lang in Cluj, Rumänien, beim Aufbau von Mehrfamilienhäusern mit gebaut. In die rund 40 – 55 qm großen Wohnungen ziehen nach Fertigstellung Familien, die bisher in den Vorstadtbaracken der Industriestadt gelebt haben. Zur gleichen Zeit bauten 21 Mitarbeiter der Internationalen Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer zweiräumige Steinhäuser für arme Bauernfamilien in Ghana. In fast 40 Ländern weltweit helfen Unternehmen, Gemeinden oder Schulen Habitat for Humanity Häuser für notleidende Familien zu bauen.
Zementmischen statt Klettern oder Gemüseputzen
„Von der Baureise profitieren beide Seiten“, so Katrin Kaufmann, verantwortlich für die Baureisen von Unternehmen bei Habitat for Humanity Deutschland. „Auf der einen Seite erhalten arme Familien ein einfaches, aber solides Zuhause, auf der anderen Seite können Unternehmen ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und gleichzeitig an ihrer Teamfähigkeit arbeiten.“ Gemeinsam Zement mischen, Fundamente ausheben oder Fenster und Türen einsetzen, schweiße mehr zusammen als z.B. gemeinsames Klettern oder Kochen, das zurzeit wohl sehr im Trend liege, erklärt die Habitat-Mitarbeiterin. Außerdem förderten die Baureise und die Freude über die gemeinsame Fertigstellung eines Hauses die Bindung an das Unternehmen und schenkten den Mitarbeitern wieder neue Motivation.
Gertrud Beck, Mitarbeiterin der Personalabteilung von Volvo und Teilnehmerin der Baureise nach Cluj reizte die Idee, selbst anpacken zu können. „Das ist viel besser als nur Geld zu spenden.“ Außerdem hatte man die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Volvo stellte die 20 reisenden Mitarbeiter für drei Tage von Ihrer täglichen Arbeit frei, die Teilnehmer selbst brachten zwei Wochenenden und zwei Urlaubstage mit ein, erklärt die Mitarbeiterin der Personalabteilung. Trotz des hohen persönlichen Einsatzes sei die Bereitschaft mit auf Baureise zu gehen, sehr groß gewesen: Über 50 Mitarbeiter der 1000-köpfigen Belegschaft wollten mitmachen. Letztlich hatte das Los entscheiden müssen. „Schweißer und Lackierer, Manager und Angestellte sind mitgefahren.“ Das sei eine bunte Mischung, aber eine einmalige Chance, dass Mitarbeiter aller Unternehmenssparten zusammentrafen und gemeinsam an einem Projekt arbeiten.








