(openPR) Kleine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erobern in Europa die Hörsäle. Sie haben viele Fragen: Wie kommt man mit Köpfchen in die Bundesliga? Regiert im Stadtschloss ein König? Wie geht Origami? Haben Drähte ein Gedächtnis? Was kriegt das Gummibärchen zu sehen, wenn es einmal geschluckt ist? Wie wird man ein Erfinder/in?
Kinderunis werden immer beliebter. Immer öfter fragen Mädels und Jungs: Wo gibt es die nächste Kinderuni? Wann sind Kinderuni-Tage? Was gibt es in den Vorlesungen? Und Eltern fragen sich, wo sie ihre klugen Kids immatrikulieren können. Basics dazu sind jetzt von der Herausgeberin Lilli Cremer-Altgeld auf ihrer Kinderunis-Site freigeschaltet worden.
Kinder-Universitäten sind eine noch junge Einrichtung. Der erste Kinder-Uni-Tag in Deutschland war der 4. Juni 2002. Erstmals drängten sich 400 Kids und zahlreiche Journalist/innen im Großen Hörsaal der Tübinger Uni. Am 11. Juni 2002 waren es schon fast 900 Kinder und nationale wie internationale Medien berichteten darüber.
Rund ein halbes Jahr später, am 11. Januar 2003, wurde auf der Insel Fehmarn die erste Kinder-Uni nach Tübinger Vorbild eröffnet. Das Thema hiess: „Warum spucken Vulkane Feuer?“ Am 29. April 2003 eröffnete die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard die zweite Tübinger Kinder-Uni – rund 1.000 Kinder hörten ihren Vortrag zum Thema: „Warum darf man Menschen nicht klonen?“
Kinder-Universitäten entstehen schnell und überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz und auch in England, Frankreich, Polen, der Slowakei und Liechtenstein. Der Kinder-Uni-Boom ist offensichtlich nicht mehr aufzuhalten. Online angemeldete Kinder-Vorlesungen sind oft Stunden später im Internet ‚ausgebucht’.













