(openPR) Brühl, 29.07. 2008: Derjenige, der etwas auf sich hält, hat heute statt des „Diplom“ gerne auch den „Master of Business Administration“ (MBA) auf seiner Visitenkarte stehen – in der Hoffnung auf bessere Karrierechancen im Job, so Detlev Kran von Educatiionconsult. Bei einem MBA-Abschluss geht es allerdings um einiges mehr als nur um den Erwerb eines repräsentativen Titels: Derjenige, der dieses Studium durchsteht, gewinnt über den formalen Aspekt hinaus den mit jeder MBA-Ausbildung verbundenen handfesten Know-how-Transfer, so Kran weiter.
Das MBA-Studium deckt zum einem eine große Bandbreite aller zentralen/fachlichen Managementfunktionen ab, beispielsweise Accounting, Finance, Marketing und Sales, Operations Management, Information Systems Management, Recht, Human Ressource Management. Weiter gibt der MBA einen Einblick in die Volkswirtschaftslehre und in die Quantitativen Methoden. Das Curriculum ist hoch integrativ und sollte auch Themen wie Leadership, Teambuilding, Managementstrategien umfassen.
Neben der Vermittlung von reiner Theorie und Fakten ist zum anderen gerade die Umsetzung in den Unternehmensalltag ein zentraler Baustein einer MBA-Ausbildung. Fasst man verschiedene Publikationen und Forschungen zusammen, sollten in einem MBA besonders folgende überfachliche Qualifikationen gefördert und entwickelt werden.
Methodenkompetenz:
Fallstudien, Planspiel, Informationsgewinnung, Projektmanagement, Feedback- Methoden, Problemlösungstechniken, Projektmanagement, Lern- und Arbeitstechniken, IT-Kompetenz, Medien-Kompetenz, Unterrichtsmethodik, Präsentationsverhalten und Moderationstechniken
Sozialkompetenz:
Gruppenarbeiten, Teamreflexion, Tutorentätigkeit, Verhandlungsführung,
Konfliktbewältigung, Interkulturelle Kompetenz, Leadership
Praxisbezug:
Praxiselemente, Praxiserfahrung der Lehrenden, Info über Berufsfelder,
Career Center, Einbindung der Wirtschaft in den Studiengang, Business
Plan, unternehmerisches Handeln
Internationalität:
Auslandsaufenthalte, ausländische Studierende/Lehrende, Fremdsprachen
Obwohl Personalmanager in Unternehmen immer wieder betonen, dass die Lehrpläne stärker Soft Skills wie Leadership, Kommunikation und interpersonale Fähigkeiten berücksichtigen müssten, zeigen die MBA-Studenten eine zunehmend negative Einstellung gegenüber diesen „weichen Faktoren“, so die Professoren Rubin und Dierdorff von der DePaul University. Wer erfolgreich sein möchte, wird auch lernen müssen, dass die Führung eines Unternehmens nicht nur aus dem massenhaften Lösen von US-Fallstudien besteht, sondern auch darin, zu erkennen, wo welches Problem entstehen könnte und wo gerade zwischenmenschliche Probleme das Wachstum eines Unternehmens behindern. Wer Erfolg im Unternehmen haben möchte, sollte darauf achten und die Chance nutzen, Fachwissen mit Management zu verknüpfen, so Kran. Management bedeutet: „an der Hand führen“ (engl. manage von it. maneggiare). In vielen Programmen wird aber leider nur „Business Administration“ gelehrt und nicht „Management“, beklagt Kran. Die Daten und detaillieret Profile von 250 MBA-Studiengängen in D-A-CH sind im MBA-Guide 2008 zu finden.











