(openPR) Die alte Tradition des Wachsziehers (Kerzenhersteller) besteht fort, trotz des weltweiten Anstiegs der Rohstoffpreise. Paraffin ist einer der wichtigsten Rohstoffe für die Herstellung von Kerzen und ist ein Abfallprodukt bei der Verarbeitung von Rohöl. Dieser Stoff wird aber heute noch einmal weiter verarbeitet und somit immer mehr zur Mangelware. In der Folge verdoppelte sich der Preis für das Paraffin. Ein Ausweichen auf pflanzliches Öl ist auch nicht günstiger, denn die Preise haben sich angeglichen. Zudem wurde erkannt, dass dies auch keine Alternative darstellt, denn durch die Nutzung von Brennstoffen aus pflanzlicher Herkunft werden z.B. nützliche Regenwälder abgeholzt um Ölpalm-Plantaschen anzulegen.
Trotz dieser negativen Aussichten freuten sich unsere Junggesellen/in, dass sie am 21. und 22. Juli 2008 ihre Gesellenprüfung in der HWK Schwaben in Augsburg und im Betrieb unseres Mitglieds Albertshauser Wachswaren, Königsbrunn, mit Bravur bestanden haben. Die Prüflinge kamen aus ganz Deutschland.
Der kreative Beruf erfordert Geschick, technisches Können, Phantasie und Materialkenntnis. Diese vier Voraussetzungen haben alle Kandidaten erfüllt. Ihre mitgebrachten Gesellenstücke, die ein Teil der Prüfung sind, ließen daran keinen Zweifel. Der Vorstand der Kerzeninnung freut sich, dass der Fortbestand dieses traditionsreichen Handwerks durch qualifizierten Nachwuchs gesichert ist.
Fast jedes Jahr stellt diese kleine Branche einen Bundessieger beim Leistungswettbewerb des Handwerks.
Weitere Informationen unter www.kerzeninnung.de













