(openPR) 7. Handball-Sommercup des HSC Gronau mit namhaften Teilnehmern
Von Nils Reschke
Gronau. Hochklassige Mannschaften aus dem hohen Norden, aus Hessen und sogar aus dem Großherzogtum Luxemburg geben sich ab Samstag (2. August) die Klinke in die Hand. Das ist ein sicheres Indiz dafür, dass der Handball-Sommercup des HSC Gronau in der Dinkelstadt wieder seine Pforten öffnet. Zum siebten Mal bereits veranstaltet der Gronauer Handball-Club dieses Event nun schon. Stets hatten die Organisatoren dabei auch immer ein offenes Ohr für die Trainer der teilnehmenden Vereine. Mittlerweile“, glaubt Turnierleiter Markus Reimers, „haben wir unseren idealen Modus gefunden.“
Dieser sieht vor, dass insgesamt 16 Teams – acht beim Männer-, weitere acht beim Frauen-Turnier – am Samstag in der Vorrunde um die begehrten Tickets für das Halbfinale buhlen. Die Spielzeit beträgt dabei jeweils eine satte halbe Stunde: „Genau das ist es, was diese Veranstaltung für die Trainer so interessant macht. Bei anderen Turnieren sind die Teilnehmer viel kürzer im Einsatz.
Hier in Gronau bietet sich die Möglichkeit, seine Schützlinge unter wirklichen Wettkampfbedingungen zu testen“, erläutert Reimers den Gedanken hinter dem Modus. Am Sonntag dann werden alle acht Plätze ausgespielt. Auch dies ist gewollt: „Bei uns soll jede Mannschaft die gleiche Spielzeit garantiert bekommen. Und keine soll vorzeitig abreisen.“
Das wäre auch undenkbar, schließlich nehmen die teilnehmenden Teams gerne die Reisestrapazen in Kauf. Sie kommen aus allen Himmelsrichtungen, wenn sich Gronau und das Sportzentrum an der Laubstiege für zwei Tage lang zum „Handball-Mekka“ verwandelt.
Besonders freuen sich die Veranstalter in diesem Jahr auf den HBC Bascharage, dem amtieren Pokalsieger aus Luxemburg: „Es ist einfach grandios, mit welchem Interesse unser Turnier Jahr für Jahr auch in unseren Nachbarländern verfolgt wird“, meint Markus Reimers. Er und seine Mitstreiter vom HSC sind gespannt, wie sich das Team aus dem Großherzogtum in der Freimann- Gruppe schlägt, wo neben dem Gronauer Gastgeber auch Oberligist TV Forsbach wartet. Mit Niederrodenbach reist zudem eine Mannschaft aus Hessen erstmals zum Sommercup.
In der Hamacher-Logistik-Gruppe sind bei den Männern die Verbandsligisten vom Kettwiger TV und der Spielvereinigung Steinhagen sicherlich größte Favoriten auf den Halbfinaleinzug.
Apropos Favorit: Beim Frauenturnier geht auch Titelverteidiger SC Greven 09 an den Start. „Wir sind glücklich, dass der Zweitligist erneut seine Zusage gegeben hat. Das spricht für unser Turnier', sieht sich Reimers bestätigt. Die Urenco-Gruppe wollen die Grevenerinnen dominieren, doch Konkurrenz gibt es reichlich. Wie Regionalligist SG Kleenheim oder Oberligist Vorwärts Wettringen, der mit seinem neuen Coach und einem alten Bekannten in Gronau, Rainer Köllges, anreist.
Auch die Neuauflage des Endspiels von 2007 ist möglich: Denn in der ProCycle-Gruppe geht unter anderem Regionalligist HSG Siebengebirge Thomasberg an den Start, der das Endspiel im Vorjahr 12:18 gegen Greven verlor. Die beiden Oberligisten aus Bruckhausen und Steinhagen dürften allerdings gegen einen Durchmarsch der HSG etwas haben.
Am Sonntag (3. August) geht es beim Handball-Sommercup mit der K.o.-Runde in die Vollen.
Damit sich die Strapazen auch lohnen, wird sowohl beim Männer- als auch beim Frauenturnier ein Siegerscheck in Höhe von 400 Euro bereitgehalten. „Doch wir hoffen natürlich, dass es den teilnehmenden Teams nicht nur um das Preisgeld geht. Schließlich waren und sind wir stets bemüht, hier ein familiäres Turnier über die Bühne zu bringen. Das ist beste Werbung. Für den HSC Gronau – aber auch für die Stadt Gronau“, ist sich Hauptorganisator Markus Reimers sicher.
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