(openPR) Friedrich LÜTZE, Weinstadt hat das Kabeldurchführungssystem Cablefix® weiterentwickelt. Mit nur 3 unterschiedlichen Cablefix® Systemen können jetzt bis zu 20 Montagevarianten realisiert werden.
Das LÜTZE Kabeldurchführungssystem Cablefix® wird zum Einführen von Kabeln und Leitungen in Gehäusen eingesetzt. Konfektionierte Leitungen inklusive Stecker können bei minimalem Installationsaufwand z.B. im leichten bis mittelschweren Maschinen und Anlagenbau installiert werden. Für eine weitere Montagevereinfachung hat LÜTZE einen komplett neuen Dichtungstyp an der Unterseite der Kabeldurchführungssysteme entwickelt. Alle Cablefix® Systeme können jetzt montageseitig frei kombiniert d.h. aneinander gereiht werden, ohne dass sich die Schutzart IP 55 verringert. Bisher waren diese Positionen werkseitig vorgegeben. Weiterer Vorteil: Es müssen nur noch drei unterschiedliche Cablefix® Flansche am Lager vorrätig gehalten werden: Als Steuerleitungs-Flansch für 6 Leitungen von 6,3 bis 8,9 mm, als Bus-Flansch für 2 Leitungen von 6,1 bis 8,8 mm plus 2 Leitungen von 7,8 bis 10,7 mm sowie als Sensor- Aktor-Flansch für 8 Leitungen von 3,8 bis 6,3 mm.
Durch die Schwalbenschwanzführung können die Cablefix® Flansche im Handumdrehen aneinandergereiht werden. Dabei sind individuelle Kombinationen der Flansche je nach Bedarfsfall realisierbar. Eine umlaufende 1 mm starke Dichtlippe aus TPE dichtet die Cablefix® Flansche gegen kleine Unebenheiten ab und schützt alle Kabel und Leitungen. Damit erfüllt das LÜTZE Kabeldurchführungssystem Cablefix® die Schutzart IP 55. Nicht verwendete Kabeleingänge werden mit PA6 Stopfen dicht verschlossen. Eine integrierte Zugentlastung schließt sich automatisch beim Durchschieben der Kabel und Leitungen. Zur Fehlerbehebung, Wartung oder bei einer Nachrüstung können einzelne Kabel mit Hilfe eines Schraubendrehers leicht aus der Federklemmung gelöst und ausgetauscht werden. Das LÜTZE Kabeldurchführungssystem Cablefix® eignet sich für Blechstärken bis maximal 3 mm und ist beständig gegen Kraftstoffe, Mineralöle, Fette und Alkalien. Alle verwendeten Materialien sind halogen- und silikonfrei.
Wolfram Hofelich
Leiter Marketing Services
Friedrich Lütze GmbH & Co.KG
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Tel.: 07151/6053-0
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Über das Unternehmen
Forschung und Entwicklung stehen für LÜTZE im Mittelpunkt
50 Jahre Tradition in Automation - Mit unzähligen Pionierleistungen und Patenten gehört LÜTZE heute zu den weltweit führenden Unternehmen in der Branche. 1958 gründete Friedrich Lütze (geb. 1923) die Lütze GmbH in Weinstadt bei Stuttgart. Seither werden dort elektronische und elektrotechnische Komponenten und Systemlösungen für die Automatisierung sowie Hochtechnologie für die Bahntechnik entwickelt und gefertigt. Mit bahnbrechenden Innovationen und internationalen Patenten machte das damals noch junge Unternehmen sehr schnell auf sich aufmerksam. Mit der Markteinführung des LSC-Systems zur Schaltschrankverdrahtung im Jahr 1972 konnten Schaltschrankbauer erstmalig bis zu 25% Platz gegenüber dem konventionellen Aufbau einsparen. Anfang der 80er Jahre gehörte LÜTZE mit seinen hochflexiblen Leitungen zu den ersten Anbietern weltweit.
Seit der Firmengründung vor 50 Jahren gehört es zur Firmenphilosophie, mit hoch innovativen Produkten, zu den Spitzenanbietern in der Automationsbranche zu gehören. Nicht ohne Grund investiert LÜTZE deutlich mehr in Forschung und Entwicklung als der Schnitt der Branche.
Das Unternehmen wächst stetig. In den letzten Jahren kumulativ um rund 50%. Tochtergesellschaften wurden in Frankreich, Österreich, Schweiz, USA, Großbritannien und Spanien gegründet. Im Jahr 2007 wurde die Niederlassung LÜTZE China eröffnet. Seit 2003 besitzt LÜTZE die moderne Elektronikproduktion ELFRA in Tschechien. Die ELFRA s.r.o. beschäftigt am Standort Chrudim – rund 100 km östlich von Prag - über 100 Mitarbeiter.
Die Friedrich Lütze GmbH & Co. KG ist heute weltweit aktiv und erwirtschaftet mit 370 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über 60 Millionen Euro. Alleine 2.000 Lütze Kunden kommen aus dem Inland. Wichtige Produktgruppen sind Steuerleitungen, das Verdrahtungssystem LSC für Schaltschränke, die Interface- und Entstörtechnik, Spannungsversorgungen und Feldbustechnologie bis hin zu ethernetvernetzten Steuerungen. Ein wichtiges Standbein ist für LÜTZE die Bahntechnik. Hier gehört man zu den weltweit führenden Anbietern: rund 30.000 LÜTZE Komponenten sind derzeit in Schienenfahrzeugen rund um den Globus im Einsatz. Aktuell: Beim Bau des weltweit höchsten Gebäudes in Dubai liefert LÜTZE das Stromversorgungskabel für den höchsten Baukran.
Friedrich Lütze hat die Unternehmensnachfolge des familiengeführten Unternehmens geregelt und 2006 den Betrieb an seinen Sohn Udo übergeben.