(openPR) Sonne satt und das Meer, die Felsküste oder die liebliche Hügellandschaft vor der Haustür: Das würde man gern viel öfter genießen! Am liebsten in den eigenen vier Wänden. Ob in Deutschland, Spanien oder in Italien – ein zweites Zuhause in einem Feriengebiet wünschen sich drei Viertel aller Deutschen.
Ob Haus in den Bergen oder Finca auf Mallorca – Deutsche träumen von einer Immobilie im Lieblings-Ferienort. Besonders in der Urlaubszeit wächst die Sehnsucht. Die Sommersonne kann den Blick auf das Objekt der Begierde allerdings verklären und verleitet nicht selten zu voreiligen Entscheidungen. Also: beim Kauf einer Ferienimmobilie einen kühlen Kopf bewahren!
Lage, Lage, Lage!
Neben dem Meeresblick oder dem Bergpanorama sollte der Standort der Ferienimmobilie noch mehr zu bieten haben: Ist die ärztliche Versorgung sichergestellt? Befinden sich genügend Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, damit die Immobilie auch in der Nebensaison bewohnt werden kann? Vor allem wenn die Immobilie später einmal als Erstwohnsitz, zum Beispiel für ein Leben im Alter, genutzt werden soll, ist eine gut ausgebildete Infrastruktur ein Muss.
Garantiert winterfest
Den baulichen Zustand der Immobilie lassen Interessenten am besten von Fachleuten unter die Lupe nehmen. Sie prüfen, ob das Häuschen am Strand die kommenden Herbststürme unbeschadet übersteht. „Um sich einen Überblick über notwendige Modernisierungsmaßnahmen zu machen, empfiehlt es sich, zusätzlich einen Energieberater bei der Besichtigung hinzuzuziehen“, sagt Anja Schüler von der BHW Bausparkasse. „Der berät kompetent, mit welchen baulichen Maßnahmen die Energiekosten zu drosseln sind. Die Immobilie soll ja im Winter nicht zur Kostenfalle werden.“
Auf Nummer sicher
Beim Kauf eines Eigenheims im Ausland sind – auch innerhalb der EU – landesspezifische Bedingungen und Vorschriften zu beachten. So gilt in manchen Ländern schon eine mündliche Vereinbarung als verbindlicher Vertrag. Da ist Vorsicht geboten. Der Trend geht ohnehin zur Ferienimmobilie im Inland.
Expertentipps
1 Kühlen Kopf bewahren! Auch scheinbar einmalige Angebote müssen kritisch begutachtet werden.
2 Prüfen Sie, ob die Infrastruktur alle Bedürfnisse auch im Alltag abdeckt. Lässt sich hier wirklich all das realisieren, was Sie sich für die Zukunft wünschen? Wichtig für den potenziellen Altersruhesitz: Wie sieht es mit der medizinischen Versorgung aus?
3 Holen Sie Informationen von Nachbarn und ortsansässigen Handwerkern über das Objekt ein: Sind Aus- und Umbauten überhaupt erlaubt? Wie sieht es mit der Bausubstanz aus? Wie ist der energetische Zustand der Immobilie?
4 Berücksichtigen Sie in Ihrer Kalkulation auch die Nebenkosten. Für Gutachten, Notarkosten, Erwerbssteuern und Grundbucheintragungen sind mit bis zu 20 Prozent des Kaufpreises zu rechnen.
5 Schalten Sie für den Kaufvertrag einen Notar ein, auch in Ländern, in denen dies nicht vorgeschrieben ist.
6 Kalkulieren Sie die Unterhaltskosten möglichst detailliert. Ein Objekt, das wegen Pool und Garten ständig gepflegt werden muss, zieht höhere Folgekosten nach sich. Die Immobilie muss auch in Abwesenheit des Eigners betreut werden.













