(openPR) Tätigkeitsbericht für-einander 2007:
Die Nachbarschaftshilfe für-einander hat sich sehr gut unseren Ideen entsprechend entwickelt. Frau Bründl wurde zum 1.2.08 als Organisatorin der Nachbarschafshilfe fest angestellt mit einer Halbtagsstelle, die Arbeit ist so viel geworden, dass dies nicht mehr anders zu machen ist. Mit der vergrößerten Büropräsenz ging auch eine Erweiterung des Angebots der Nachbarschaftshilfe einher. Wir können inzwischen noch besser auf die spezifischen Wünsche bedürftiger Menschen, gerade was hauswirtschaftliche Dinge anbelangt eingehen. Darüber hinaus hat sich auch der Kreis der Helfer erweitert, da wir neben dem Ehrenamt auch bezahlte Hilfe anbieten können, was sehr stark nachgefragt wird.
Die Zusammenarbeit mit dem Pflegedienst hat sich vertieft, wir haben einige gemeinsame Pflegen. Gerade für den Pflegedienst ist es oft sehr interessant, noch zusätzlich Leistungen der Nachbarschaftshilfe anzubieten. Hier arbeiten wir inzwischen Hand in Hand. Das kommt bei unserem Klientel sehr gut an. Es haben auch schon Menschen aus der Nachbarschaftshilfe in den Pflegedienst gewechselt. Die Dienstleistungstiefe von für-einander nimmt zu.
Im Moment leisten 40 Helfer ca. 100-150 Stunden pro Woche Hilfe, etwas weniger als die Hälfte davon ist ehrenamtlich. Ab Juli 2008 tritt die Reform der Pflegeversicherung in Kraft, dies bringt uns evtl. neue Kundschaft, weil die niedrigschwelligen Betreuungsleistungen mit mehr Geld ausgestattet wurden. Wir sind aus dem Grund laufend auf Personalsuche, was nicht ganz einfach ist, da wir einen hohen Qualitätsanspruch haben. Großer Dank an das Engagement von Frau Bründl, wir haben jetzt eine professionell organisierte Nachbarschaftshilfe mit sehr viel Potential.
Der Pflegedienst für-einander ist in 2007 noch einmal ganz entscheidend gewachsen. Wir haben letztes Jahr 3 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt, dazu einige Aushilfen. Zum Ende des Jahres hatten wir 35 festangestellte MitarbeiterInnen und 25 Aushilfen. Wir haben auch eine neue Pflegerische Leitung Frau Claudia Novotny gefunden, die uns sehr unterstützt.
Der Grund für das Wachstum war unter anderem, dass wir hier in Schwabing sehr stark nachgefragt wurden, wir sind ein Stadtteilpflegedienst, der inzwischen sehr bekannt ist, wir gehören sozusagen zum Straßenbild. Wir hatten in 2007 keine Niedrigbelegungsphasen mehr, das Personal war immer gut ausgelastet, aber auch nicht überbelastet, weil wir auch immer im rechten Moment neues Personal bekommen haben.
Die Belegung der Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen in Pasing ist über das Jahr gleich geblieben und konnte nicht gesteigert werden. Durchbruch in 2008: eine 2. Wohnung wurde angemietet und es werden dort 6 Personen versorgt, ab September 08 könnten es 7-8 sein. Weitere Wohnungen sind mietbar, evtl. ist auch Betreutes Wohnen in dem Haus möglich.
Ganz grundsätzlich aber wird unsere Form der Pflege mit einem hohen Qualitätsanspruch und einem ganzheitlichen Blick sehr gut nachgefragt. Dies aber nicht nur von Menschen die es sich leisten können, was eine steigenden Anzahl von Sozialamtspatienten bestätigt. Aufgrund der Größe wurde in 2007 die Grundlage dafür gelegt, die Leitungsstruktur des Pflegedienstes zu verändern, es wurden Patientenverantwortliche benannt, das bedeutet wenige Mitarbeiter pflegen einen überschaubaren Kreis an Patienten, so dass sich echte Beziehungen entwickeln können. Dies war ein alter Wunsch der Mitarbeiter. Das alles findet seit Dez 07 in den neuen Räumlichkeiten im 1. Stock statt.
Mit dem Ausbau der Nachbarschaftshilfe hat sich die Angebotspalette von für-einander entscheidend erweitert. Wir sind jetzt in der Lage einen Rund-um-Service für Menschen mit Hilfebedarf anzubieten. Menschen, mit beginnendem Versorgungsbedarf (sprich Gesellschaft leisten, Einkaufen, Hauwirtschaft kann geholfen werden. Der Bogen unserer Dienstleistung spannt sich dann neben der normalen Pflege über eine Nachtbereitschaft und 24-h-Versorgung wenn nötig bis hin zur Sterbebegleitung. Dazu noch die Wohnmöglichkeit in der WG. Menschen die von für-einander betreut werden müssen nicht ins Heim.
Für-einander hat sich über die Jahre hinsichtlich Betreuung Pflege von Menschen als feste Größe im Großraum Schwabing etabliert. Mit unserem neuen Gesicht sind wir nicht nur konkurrenzfähiger geworden, sondern auch in der Lage, auf die gestiegenen Bedürfnisse an Versorgung und Pflege reagieren zu können. Der Erfolg gibt uns recht, denn seit Bestehen von für-einander sind wir immer stärker gewachsen als der Durchschnitt der Pflegedienste.
Das heißt unser Konzept mit der ganzheitlichen anthroposophischen Pflege auf einem sehr hohen Qualitätsniveau wird nachgefragt und angenommen. Damit einher geht natürlich auch ein Bekannterwerden der Idee Pflegemethoden aus der anthroposophischen Medizin in der Alten- und Krankenpflege anzuwenden.
Ausblick 2008
- Ausbildungsbetrieb für Altenpflege seit Juli 2008
- Qualitätssiegel des Nikodemuswerk besteht weitere drei Jahre
- Ausbau der Wohngemeinschaft/Betreutes Wohnen
- Einstieg in die Pflegeberatung








