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Prävention von postoperativen Wundinfektionen

22.07.200808:39 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Prävention von postoperativen Wundinfektionen
Die Instrumente und das OP Feld werden vor Bakterien geschützt
Die Instrumente und das OP Feld werden vor Bakterien geschützt

(openPR) In Deutschland rechnen Experten mit jährlich 128.000 postoperativen Wundinfektionen. Die betroffenen Patienten bleiben im Schnitt zwei Wochen länger im Krankenhaus, was zusätzliche Kosten in Form von Medikamenten, Bindung von medizinischem Personal, Verdienstausfall usw. verursacht.
Eine völlig neue medizintechnische Innovation aus Schweden hat zu verblüffenden Ergebnissen hinsichtlich der absoluten Keimfreiheit der Luft über dem OP-Feld geführt. Das System ist einfach und effektiv zugleich: Partikel und Mikroben siedeln sich um den Operationsherd an. Ein am Kopfende des Operationstisches angebrachtes sogenanntes Laminar Airflow-Gerät produziert einen immer gleich bleibenden sterilen Luftstrom, der die Keime einfach von aus dem kritischen Bereich des OP-Feldes fernhält. Zwei unter dem Gerät angebrachte Ansaugdüsen führen die Luft durch einen hochreinigenden sogenannten HEPA-Filter, der dafür sorgt, das die Luft zu 99,995% von Bakterien gereinigt wird. Die gefilterte Luft wird dann in Richtung OP-Tisch geführt und schützt das OP-Feld vor gefährlichen Bakterien. Im Gegensatz zu konventioneller Belüftung bzw. Laminar AIR Flow wird der 'sterile Luftstrom' von Toul nicht durch die OP-Leuchte bzw. das OP Team behindert, so dass die ultrareine Luft direkt zum OP-Feld gelangen kann.

Der erste sterile Instrumententisch
Das gleiche Prinzip kommt auch am Tisch für die OP-Instrumente zum Tragen, denn auch dort befinden sich insbesondere bei langen Operationen, Keime. Die Instrumente kommen zwar steril in den OP-Raum, aber schon wenige OP-Minuten reichen aus, um die mit großem Aufwand sterilisierten Instrumente und Implantate mit Mikroorganismen wieder zu kontaminieren. Das Skalpell trägt sie in die Tiefe und Keime, die bis zum Knochen vordringen, können in dem empfindlichen Gewebe noch nach Jahren zu folgenschweren Infektionen führen. Mit dem sterilen Instrumenten Zureichetisch werden die Instrumente und Implantate selbst bei sehr langen Operationen vor einer erneuten Verkeimung mit Bakterien geschützt. Mehrere wissenschaftliche Studien (Journal of hospital infection) belegen, daß die Keimzahl in den kritischen Bereichen des Operationssaales mit dieser Technologie signifikant gesenkt werden konnte. Dadurch reduzierte sich auch die Anzahl der Infektionen nach einer OP drastisch.

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