(openPR) Der Berufsverband Lyon Infocité - Lyon Game vertritt 40 Unternehmen aus der zweitgrößten französischen Region für Videospielentwicklung
Zwölf Prozent aller in Frankreich tätigen Videospielehersteller sind in der Region Rhône-Alpes ansässig. Die dort niedergelassenen Spieleentwickler haben sich sowohl auf die Entwicklung von Videospielen für Konsolen der neuen Generation als auch für tragbare Spielekonsolen spezialisiert. Neben den Entwicklungsstudios, die 58 Prozent aller in Frankreich eingerichteten Studios vertreten, haben sich in der Region auch zunehmend spezialisierte Zulieferunternehmen niedergelassen. Fünf der dreizehn größten Produktionsstudios sowie das größte französische Studio Eden Games sind in der Region ansässig.
Die Videospielindustrie der Region erwirtschaftete 2007 einen Umsatz in Höhe von 330 Millionen Euro. Auf europäischer Ebene konnte Frankreich laut Marktforschungsunternehmen GfK mit einem Umsatz von 2,9 Milliarden Euro rund 20 Prozent des gesamteuropäischen Verkaufsvolumens für sich beanspruchen. Zwischen 2006 und 2007 verzeichnete dieser Wirtschaftszweig Zuwachsraten in Höhe von 52 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2007 rechnen alle befragten Verbandsmitglieder mit steigenden Umsatzzahlen. Als Indikator für die Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges gilt auch die Zuordnung eines brancheneigenen APE-Codes (Nomenklatur der Wirtschaftsbereiche).
Seit dem Zusammenschluss des Branchenverbandes Lyon Game und der Berufsvereinigung für Informations- und Kommunikationstechnik Lyon Infocité im Jahre 2003, bildet der hieraus entstandene Fachverband die repräsentativste Vertretung für den gesamten Videospielemarkt, die digitalen Unterhaltungs- und Freizeittechnologien sowie die Informations- und Kommunikationstechnik. Der Verband unterstützt die Mitgliedsunternehmen bei ihrer nationalen und internationalen Entwicklung und fördert im Rahmen von Gemeinschaftsaktionen die Teilnahme an Fachmessen im In- und Ausland. Er fördert ebenfalls die Entwicklung von Unternehmenspartnerschaften und den Erfahrungsaustausch unter den Branchenunternehmen, zu denen unter anderem Ubisoft, Nobilis, Atari und Eden Games gehören.
Darüber hinaus organisiert der Verband jedes Jahr Veranstaltungen und Workshops. Dazu gehören die „Serious Games Sessions Europe“, ein Event, das sich mit Videospieltechnologien für traditionelle Wirtschaftszweige befasst und die Workshops „Kulturindustrie“ und „Junge innovative Unternehmen“.












