(openPR) Nach Argentinien, Frankreich und Italien forciert sich nun auch in Deutschland eine Gemeinschaft und ruft zum strategischen Boykott gegen die Öl-Multis auf.
Während in anderen Ländern oftmals die Fernfahrer oder Regierungen zum Boykott gegen die hohen Spritpreise aufrufen, kommt in Deutschland die Bewegung eher vom Volke her. Zwar eilt dem Deutschen allgemein der Ruf voraus, eher träge und politisch desinteressiert zu sein, doch die Explosion der Preise steigert die Wut und das Engagement der Autofahrer-Nation.
Mit Strategie und Konzept:
Immer mehr Widerstand formiert sich dabei im Internet. Nach dem Zeitalter der endlosen Forumsdiskussionen und Rund-Mails kommt jetzt zunehmend Qualität und Strategie ins Spiel. Ein Beleg hierfür ist die erste professionelle Protestplattform vom neuen Volksboykott e.V. aus Dresden. Ziel des Vereins ist es, mittels der gleichnamigen Website eine große Gemeinschaft im Internet zu vereinen, um gemeinsam für mehr Gerechtigkeit in Wirtschaft und Politik zu sorgen. Im Pilotprojekt setzt sich der Verein für einen intelligenten Tankboykott ein und informiert über die deutschlandweiten Aktionen der Mitglieder sowie anderer Verbände.
Der intelligente Tankboykott.
Da bekanntlich 1-Tages und unkoordinierte Boykott-Aktionen keine Wirkung haben, setzen die Initiatoren stattdessen auf die natürlichen Kräfte der Marktwirtschaft, die Macht der Konsumenten und die Vorzüge der neuen Medien. So wird z.B. jedes Mitglied wahlweise per Email oder SMS, regelmäßig über den aktuellen Stand der Aktion informiert. Aber auch die Strategie der kleinen Schritte, kann bei ausreichend Unterstützung durch die Gemeinschaft, dauerhaft die Preise zum Sinken bringen.
Offizieller Start der ersten professionellen Protestplattform ist Samstag der 19.07.2008. In Kooperation mit anderen Portalen und Foren, startet der Volksboykott e.V. eine große Online-Kampagne, um zeitnah die benötigte Community aufzubauen. Dabei hoffen die Initiatoren vor allem auf die Unterstützung und kreativen Aktionen der Mitglieder. Rückenwind können sie von aktuellen Prognosen bekommen, wonach der Preis für Super-Benzin in diesem Jahr noch auf 2 EUR steigen soll.









