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Harte Gespräche mit Campina, Müller Milch und Milch-Union Hocheifel

01.01.200410:00 UhrVereine & Verbände

(openPR) Solidarisches Verhalten gegenüber Lebensmitteleinzelhandel eingefordert11.05.2004 - Im Rahmen der anhaltenden Proteste und Aktionen der Milchbauern finden gegenwärtig Spitzengespräche mit den drei Molkereien Campina, Müller Milch und Milch-Union Hocheifel statt, die offenbar den Großunternehmen des Lebensmitteleinzelhandels weit entgegengekommen sind, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV). Das Ziel des DBV bleibe es, die Verhandlungsposition aller Molkereien zu festigen.So haben die Präsidenten des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes, Friedhelm Decker, und des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Leo Blum, bereits am 7. Mai 2004 mit Verantwortlichen der Genossenschaft Campina sowie von Campina Deutschland in Bonn ein hartes Gespräch geführt, in dem sie deutlich machten, dass die Milcherzeuger es angesichts ihrer extremen wirtschaftlichen Probleme keineswegs hinnehmen könnten, dass Abschlüsse unter Vorjahresniveau getätigt werden. Mit großem Nachdruck forderten die Präsidenten die Verantwortlichen von Campina wie auch alle Molkereiunternehmen auf, ihre Verantwortung für die wirtschaftliche Situation der Milchbauern gerecht zu werden. Gegenüber dem Vorjahr höhere Abschlüsse bei Käseprodukten zeigten, dass es möglich ist, das Preistal zu verlassen und zu besseren Kontrakten zu kommen. Der Vizepräsident des DBV und Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes, Frank Rentzsch, erwartet kommenden Mittwoch (12. Mai 2004) in Dresden Theo Müller zu einem Spitzengespräch, um ihm die Notwendigkeit fairer Erzeugerpreise angesichts der Einkommenssituation der heimischen Milchbauern zu verdeutlichen. Es sei keinesfalls hinnehmbar, wenn Müller die um ihre Existenz kämpfenden Milcherzeuger in der Presse verunglimpfe, betonte der DBV. Auch im Sinne seiner Milchlieferanten müsse Müller Solidarität mit der Milchwirtschaft aufbringen.Ebenfalls strebt Präsident Leo Blum, Rheinland-Nassau, ein Spitzengespräch mit der Milch-Union Hocheifel an, um auch hier die notwendige Gemeinsamkeit einzufordern. Keinesfalls werde eine kurzfristige Profilierung zu Lasten aller Milcherzeuger, auch der Lieferanten der Milch-Union Hocheifel, akzeptiert.

 

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