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DTHW e.V. begrüßt den EU-Verzicht auf Exportbeihilfen

01.01.200410:00 UhrVereine & Verbände

(openPR) DTHW e.V. begrüßt den EU – Verzicht auf Exportbeihilfen!

 

Grausame Transporte mit lebenden Rindern könnten bald der Vergangenheitangehören.

 

Nach dem Scheitern  einer Einigung über strengere Vorschriften bei Tiertransporten durch die EU-Agrarminister vor zwei Wochen scheint nun ein kleiner Silberstreif am Horizont auf. Am 11.05.04 trafen sich die EU- Landwirtschaftsminister in Killarney/Irland.

Agrarkommissar Franz Fischler teilte bei diesem Treffen mit, dass ein offener Brief an die Vertreter der Welthandelsorganisation (WTO) ergangen sei, mit dem Inhalt, Exportbeihilfen abzuschaffen, wenn auch andere große Handelspartner, wie die USA, Kanada und Australien am gleichem Strang zögen.

 

Bei den weltweiten WTO-Verhandlungen werden Regeln für den Austausch von Waren und Dienstleistungen getroffen. Die letzte WTO-Verhandlungsrunde musste abgebrochen werden, da u.a. die EU nicht bereit war, die eigenen, den Wettbewerb verzerrenden Subvention zu kürzen oder ganz zu streichen.

 

Schwarzafrikanische oder südasiatische Staaten können aufgrund künstlich niedrig gehaltener Preise auf den Weltmärkten nicht mitmischen. Die EU versuchte, die Überproduktion von  Milch und Rindfleisch mit Exportsubventionen auf Kosten der ärmeren Länder in den Griff zu bekommen.

 

Die Entscheidung von Agrarkommissars Franz Fischler hätte zudem den positiven tierschützerischen Nebeneffekt, dass die grausamen und qualvollen Exporte lebender Rinder nicht mehr von Steuergeldern subventioniert werden würden. Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. hofft nun, dass der Ankündigung auch Taten folgen werden. Judith Schmalzl, vom Deutschen Tierhilfswerk e.V.: „ Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Überproduktion von Rindfleisch gelöst wird, indem ein lebendes Rind quer durch Europa nach Ägypten oder in den Libanon gekarrt und mit 200 € subventioniert wird“.  Damit könnte ein Einstieg in die Milch- und Rindfleischproduktion innerhalb der EU geschaffen werden. Und ein Ausstieg aus den Agrarfabriken, in denen „Milchkühe“ und „Rinder für die Fleischproduktion“ ein unwürdiges Dasein fristen. Die frei gewordenen Subventionen könnten in die arbeitsintensiveren und tiergerechteren Haltungsformen für Rinder investiert werden.

 

 

 

Weitere Informationen bei:

 

Judith SchmalzlKontaktbüro MünchenTel.: E-Mail

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