(openPR) Die Kriminalpolizei rät zur Verwendung von Türen und Fenstern der WK 2 (WK = Widerstandsklasse). Die Firma Bayerwald, eine der führenden auf dem Markt, die bei der Entwicklung eng mit der Kriminalpolizei zusammenarbeitet, bietet neben der Verwendung optimierter Materialien verschiedene Systeme an, die der WK 2 entsprechen. Auf den ersten Blick fällt eine 17-fach-Verriegelung für Türen ins Auge, bei der sich wie bei einem Tresor Bolzen über die ganze Höhe der Tür in den Rahmen schieben. Eine weitere wichtige Sicherung besteht in der Anbringung der Scharniere. Diese sind im Rahmen integriert. Bei solch einer Technik, bei Bayerwald „Tresorband“ genannt, sind die Scharniere vollkommen verdeckt und bieten für mechanische Einwirkung keine Angriffsfläche mehr.
Auch das praktische Beispiel überzeugt: Helmut Schmitz, Fachverkäufer für Türen und Fenster beim „Kölner Bauzentrum Mobau Linden“, setzt am Fensterrahmen den Schraubenzieher an. Die Demonstration an dem Vorführstand ist beeindruckend. Oder besser gesagt: erschreckend. In wenigen Sekunden sind alle Sicherheitsvorkehrungen des Fensters überwunden; der Fensterflügel einfach aus dem Rahmen gehebelt. „Keine Sorge“, sagt Helmut Schmitz, „diese Fenster haben keine innenliegenden Bänder und die Verschlüsse sind nicht bandseitig verriegelnd hergestellt. Deshalb kann man den Hebel so leicht ansetzen und den Fensterflügel aufbrechen.“
Diese Vorkehrungen gehen keinesfalls zu Lasten der Optik. Die Hersteller bieten verschiedenste Materialien in allen erdenklichen Farben und Formen an, so dass Sicherheit und attraktive Architektur sich nicht ausschießen.
Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl von Türen und Fenstern stellen neben der Sicherheit der Wärmeschutz, der Lärm- bzw. Schall- und der Feuerschutz dar. Während der Feuerschutz vor allem bei Innentüren und Wohnungstüren wichtig ist, ist der Wärme- und Schallschutz insbesondere bei Fenstern und Außentüren relevant. Auch hier sind Prüfkriterien erstellt und in Schallschutzklassen (SSK) aufgeteilt worden.
Um im Sommer die Hitze aus den Innenräumen fern zu halten, braucht es mehr als nur eine gute Isolierung. Hier bieten sich in die Fensterrahmen integrierte Rollos an. Ein wichtiger Leitspruch heißt: Die Hitze sollte komplett draußen bleiben. Hier helfen Fenster – besonders Dachflächenfenster – bei denen eine Jalousie hinter einer Blende außen in den Rahmen integriert ist. Weniger effektiv, aber preiswerter ist es, Rollos an der Innenseite mittels Schienen blickdicht verlaufen zu lassen und vor dem Fenster ein weiteres Rollo in Form eines Sonnensegels anzubringen. Bei zu viel Wind muss das Rollo dann aufgerollt werden, was bei Dachflächenfenstern für kleingewachsene Menschen eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt. Außerdem: viel Sonne bedeutet nicht immer auch wenig Wind.







