(openPR) Der Stockacher Hersteller luftgefüllter Zeltsysteme und Werbemodule verarbeitet jährlich mehrere Tonnen Textilgewebe und Zeltplanen in der Produktion hochwertiger aufblasbarer Eventmodule.
Da luftgefüllte Objekte aus komplexen Schnittmustern zusammengesetzt werden, fallen auch bei optimaler Materialausnutzung in der Produktion große Mengen Verschnitte und Materialüberschüsse an, die bisher entsorgt werden mussten. "Es tat weh, neuwertiges und einwandfreies Planen- und Zeltmaterial einfach wegzuwerfen," sagt Geschäftsführer Ossian Vogel "wir haben uns deshalb nach geeigneten Abnehmern für diese Materialreste umgesehen.". Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, doch letztlich kam durch Zufall der Kontakt zum Freiburger Taschenhersteller Wasserstoff zustande, der ausgefallene und aufwändig verarbeitete Taschen aus Segeltuch und Planenstoffen produziert (www.wasserstoffstuff.com) und seinerseits einen hohen Bedarf an qualitativ hochwertigem Material hat.
Seit Juli 08 wird nun das Verschnittmaterial aus der Luftfabrik wöchentlich nach Freiburg gebracht und dort in der Taschenproduktion von Wasserstoff zu Rucksäcken, Kuriertaschen und schicken Tragebeuteln verabeitet.
Für beide Firmen, den Endkunden und die Umwelt stellt diese ungewöhnliche Kooperation eine klare Win-Win Situation dar: Die Menge unnötig umweltbelastender Abfälle ist erheblich reduziert und die Materialien werden statt dessen zu langlebigen und wertvollen Produkten weiterverarbeitet. Für Wasserstoff erschließt die Kooperation eine Material- und Farbenvielfalt, die sich ein kleiner Hersteller ansonsten kaum lagernd halten könnte. Und der Kunde, der profitiert zweifach: Zum einen hat er nun eine wesentlich größere Farb- und Materialauswahl bei der Bestellung seiner Tasche und zum anderen das Wissen, dass sein Produkt umweltschonend hergestellt wurde.
Das sich das Recycling, oder eher Material-Sharing, auch kostenseitig für den Endabnehmer positiv auswirkt, ist nur ein kleiner Nebeneffekt.










