(openPR) Eines der Grundkonzepte von Webservices und einer service-orientierten Architektur erinnert gelegentlich an die kreativitätsfördernden Plastiksteine aus Kindertagen:
Analog zum Lego-Spiel kombinieren Software-Architekten dabei einzelne Funktionalitäten zu einer neuen Applikation, oder implementieren auf diese Weise die geforderte Geschäftslogik.
Seit der Verfügbarkeit von Breitband-Anschlüsen für den Internet-Zugang eröffnen sich dabei neue Möglichkeiten - der zu nutzende Service muß nicht mehr vor Ort auf einem lokalen Rechner innerhalb des Unternehmens installiert sein, sondern der Anbieter stellt eine bestimmte, definierte Funktionalität über das Internet zur Verfügung.
Im Falle eines adressbezogenen Webservices wäre das beispielsweise die postalische Korrektur, oder eine Bonitätsprüfung.
Die Nutzung eines Webservice über das Internet bringt die bekannten Vorteile mit sich - geringe Hardwareanforderungen für das Client-System, Wegfall der Administrations- und Wartungskosten, im Idealfall eine sehr hohe Verfügbarkeit.
Zahlreiche Vorteile, die auch und gerade für kleinere Unternehmen interessant sind, die für die Lösung eines bestimmten Problems nicht direkt einen Server samt ressourcenhungriger Software anschaffen möchten - oder bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu dem Ergebnis kommen, daß die notwendigen Investitionen in keinem Verhältnis zu dem erwarteten Nutzen stehen.
Jedoch sehen sich kleinere Unternehmen oftmals vor das Problem gestellt, den gewünschten Baustein geliefert zu bekommen, ohne einen Baumeister im Hause zu haben - der Webservice muß in die Unternehmensabläufe integriert werden, oder doch mindestens in irgendeiner geeigneten Art und Weise angesteuert werden.
Auch die XML-Antwort eines Webservice ist für Endkunden ohne Programmier-Erfahrung eine schwer verdauliche Kost.
Der Service ist - gemäß seiner Definition - nur ein Baustein zur Integration und daher ohne den entsprechenden Rahmen kaum sinnvoll verwendbar, ebenso wie ein Motor ohne das zugehörige Fahrgestell wenig Wirkung entfaltet.
Diese Hürde überwindet die von Gracefulsoft zur Verfügung gestellte Applikation, für ausgewählte Webservices mit personen- bzw. adressbezogenem Hintergrund.
Die Dienste werden dabei mit einer Benutzeroberfläche kombiniert, um eine möglichst einfache Konfiguration und Verwendung zu ermöglichen - Gracefulsoft liefert also sinngemäß das notwendige Fahrwerk für die unterschiedlichen Webservice-Triebwerke.
Kein mühsamer Datenaustausch per CD-ROM oder FTP, keine Setupgebühren im Rechenzentrum - die Applikation ist bei funktionsfähiger Internetverbindung von einer normalen Desktop-Anwendung nicht zu unterscheiden.
Die Client-Applikation wird in Zusammenarbeit mit den Anbietern der jeweiligen Dienste lizenzkostenfrei zur Verfügung gestellt.
Ziel ist die Abdeckung eines breiten Funktions-Spektrums und eine unkomplizierte Auswahl- bzw. Evaluierungsmöglichkeit der Services unterschiedlicher (ggf. auch konkurrierender) Anbieter - so kann der Kunde bereits jetzt bzgl. der Geokodierung zwischen zwei Webservices wählen.







