(openPR) Nürnberg – Nach intensiven Vorarbeiten wurde nun am 07.05.2008 in Nürnberg der 1. Förderverein der Arbeitnehmer in der Personaldienstleistung e.V. (1. FVA) gegründet. Der bundesweit aktive Verein dient als Plattform und Interessenvertretung aller Arbeitnehmer in der Personaldienstleistung. Zu den Aufgaben des 1. Fördervereins der Arbeitnehmer in der Personaldienstleistung e.V. gehört es Maßnahmen zur Verbesserung der beruflichen und gesellschaftlichen Stellung der Mitarbeiter in der Personaldienstleistungsbranche durchzuführen. Zentrales Thema ist auch die Durchsetzung der Interessen im Betrieb und Gesellschaft sowie die Verbesserung des Images der Mitarbeiter in dieser Branche.
Vernachlässigte Gruppe von Erwerbstätigen
Seit knapp 36 Jahren vertrauen Unternehmen in Deutschland auf Personaldienst-leistungsunternehmen um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. In der Bundesrepublik stehen mittlerweile ca. 600.000 Personen bei einem Personaldienstleister in „Lohn und Brot“. Trotzdem hatte diese Gruppe der Arbeitnehmern (ca. 1% aller Arbeitnehmer in Deutschland) bisher keine eigene Interessenvertretung. Dies ändert sich nun mit dem 1. FVA. „Der Verein gibt der anonymen Gruppe der Mitarbeiter in der Personaldienstleistung endlich einen Namen und schafft den Leiharbeitern ein ‚Gesicht’“, erklärt Richard Hofmann, 1. Vorsitzender des FVA. „Unser Ziel ist es das Image und die berufliche Situation der Menschen die, egal für welchen Personaldienstleister sie tätig sind, nachhaltig zu verbessern und klar zu stellen, welche weit über die ‚normale Arbeit’ hinausgehende mentale Leistung, bedingt durch Arbeitsplatzwechsel, neues Umfeld und ständig ‚der Zeitarbeiter’ zu sein, von einem ‚Leiharbeitnehmer’ abverlangt wird,“ meint Richard Hofmann weiter.
Bündelung von Interessen
Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften vertreten die Rechte und die Pflichten ihrer jeweiligen Seite und können je nach Wirtschaftslage und Politbarometerstand Erfolge in ihrer Sache verzeichnen. Bislang werden allerdings die Interessen der in Personaldienstleistungsunternehmen beschäftigten Personen noch nicht optimal beleuchtet. Vor allem die Bündelung und die Vertretung der Interessen der Mitarbeiter in der Personaldienstleistung stand bis dato vollkommen außen vor.
Enormes Potential
„Viele Arbeitgeber aus Personaldienstleistungsunternehmen sind sich, und wir unterstellen keine Absicht, nicht bewusst darüber, was für ein Potenzial in ihrer Belegschaft steckt. Genauso sind sich aber auch viele Mitarbeiter nicht bewusst, dass sie selbst die Initiative ergreifen müssen. Sie müssen Ihre Vorstellungen von einer gemeinsamen optimalen Zusammenarbeit - auf Dauer oder auf Zeit - kommunizieren und kanalisieren,“ ist sich Richard Hofmann sicher.
Weiterentwicklung findet durch Erfahrungs- und Interessenaustausch sowie Lernen statt. Deshalb ist es erklärtes Ziel, den Mitgliedern selbst zu überlassen, welche Prioritäten in der Vereinsarbeit für das Jahr 2008/2009 im Vordergrund stehen sollen. Mit Hilfe eines Votings auf der Homepage des Vereins kann man per Mausklick zwischen vorgegebenen Themen persönliche Prioritäten setzen. Mitarbeiter in der Personaldienstleistung sind herzlich eingeladen dem Verein beizutreten und sich für die eigene Sache stark zu machen. Der Jahresbeitrag für eine Normale Mitgliedschaft beträgt 36,00 Euro. Wer sich bis zum 1.08.2008 für eine Mitgliedschaft entschließt, wird von dem Beitrag für das laufende Jahr 2008 komplett befreit.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen Richard Hofmann, Marc Schüpferling sowie Markus Riedel.
Weitere Informationen findet man unter www.fv-arbeitnehmer.de








