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Profit ist kein Tabu mehr in der Sozialwirtschaft

14.07.200813:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Profit ist kein Tabu mehr in der Sozialwirtschaft
Nadja Dietrich, Wirtschaftsmediatorin, im Gespräch mit einem Soziopreneur auf dem 24 Stunden Beratungsmarathon
Nadja Dietrich, Wirtschaftsmediatorin, im Gespräch mit einem Soziopreneur auf dem 24 Stunden Beratungsmarathon

(openPR) Ein Signal zum Aufbruch ging von dem 24-Stunden-Beratungsevent aus, das die Berliner Unternehmensberatung „stratum“ als Beitrag zur Imagekampagne „Deutschland – Land der Ideen“ in Kreuzberg veranstaltete. Weit über 200 Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, sich von 13 Fachleuten kostenlos beraten zu lassen und mit erfolgreichen „Soziopreneuren“ ins Gespräch zu kommen. Als „Soziopreneure“ bezeichnet sich eine wachsende Zahl junger Unternehmer, die die Lösung gesellschaftlicher Aufgaben mit wirtschaftlichem Eigeninteresse verbinden.



Matthias Rischau, der Gründer des Gastronomieunternehmens „Gorilla“, ist ein Prototyp dieser neuen Unternehmergeneration. Die Verbindung von Fastfood mit gesunder Ernährung und der Verzicht auf Fleisch als Beitrag zum Klimaschutz sind die zündende Idee, die von Rischau inzwischen an fünf Standorten in Berlin verwirklicht wird. Der ethisch motivierte Unternehmer stellte nicht nur sein Konzept beim Beratertag vor, sondern übernahm auch das Catering für die 24-Stunden-Veranstaltung, die mit einem vielversprechenden Format aufwartete. Die Mischung aus laufender Beratung – an mehreren Tischen verteilt saßen Berater zu allen Aspekten der Unternehmensentwicklung – und über den Tag verteilten Forumsgesprächen sorgte für ständige Abwechslung und ließ den Besuchern ein Maximum an Selbstbestimmung. Dieses Konzept des Veranstalters kam sehr gut an. „Die vorgestellten Unternehmer und ihre Projekte konnten die Leute erreichen und sie bestärken“, stellte der Inhaber der Agentur „Design Unit 15“, Mario Gerschlauer fest, der eigens aus München angereist war.

Aufbruchstimmung konnte man an vielen Stellen der Veranstaltung und bei allen Beteiligten beobachten. Professor Günter Faltin von der Freien Universität Berlin tat ein Übriges dazu, um ethisch motivierte Unternehmer zu bestärken. „Überlassen Sie Buchhaltung und Betriebswirtschaft den Experten, konzentrieren Sie sich statt dessen ganz auf Ihre unternehmerische Idee“, empfahl der erfolgreiche Gründer und Vorstand der „Stiftung Entrepreneurship“. Dass die Gründungsbereitschaft gerade in Berlin besonders hoch ist, berichtete Winfried Kretschmer vom online-Magazin „changeX“: „In Berlin gibt es doppelt so viele Gründungen pro Tausend Einwohner wie im Bundesdurchschnitt.“

In einer abschließenden Diskussionsrunde, in der die Grünen-Abgeordnete Lisa Paus den politischen Part übernommen hatte, herrschte nahezu Übereinstimmung in allen Fragen – insbesondere darüber, dass Gewinnerzielung auch für sozial orientierte Unternehmer zulässig sein müsse. Sogar aus dem Publikum kam dazu kein Widerspruch, die ideologischen Debatten früherer Jahre scheinen überwunden zu sein. stratum-Geschäftsführerin Claudia Kerns war damit sehr zufrieden. „Die Lösung der sozialen und ökologischen Aufgaben unserer Gesellschaft sind eine unternehmerische Herausforderung“, stellte sie fest und man könne erkennen, dass immer mehr Menschen bereit seien, dies auch als Chance für sich selbst zu begreifen. Mehr Informationen unter www.stratum-consult.de.

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