(openPR) Gesund alt werden oder mit Genuss jung bleiben
Lachen und eine humorvolle Lebenshaltung - ein wahrer Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele.
„ Ich will auch mal laut lachen dürfen „
Durch bewußtes Lachen zurück zu natürlichen Heil-, Schutz – und Entspannungsmechanismen.
Geht das ? „ Ja „ durch „ Lachyoga „
Keine Diät und keine Medizin halten das Herz so gut in Schuss wie Humor und häufiges Lachen. Schon Wilhelm Busch wusste: "Humor zu haben ist die List, zu lachen, wenn's zum Weinen ist". Giovanni Guareschi brachte dies auf einen Nenner „ Humor ist die beste Medizin, die am wenigsten kostet und am leichtesten einzunehmen ist „. Obwohl die Wirkungen des Lachens auf die Gesundheit schon seit Jahrhunderten sprichwörtlich sind, hat sich die Wissenschaft mit dem Phänomen des Lachens erst sehr spät auseinandergesetzt. Seit ca. 40 Jahren beschäftigen sich Forscher ganz ernsthaft mit dem, was Menschen so einzigartig macht: Lachen und Humor
Mit den richtigen Techniken Stress abbauen und Glücksboten freisetzten
Brüllendes Gelächter klingt durch den Raum. "Hohoho hahaha" und noch mal "hohoho hahaha". Zwanzig Erwachsene vom Rentner bis zur Führungskraft biegen, schütteln sich, schreien vor Lachen. Das merkwürdige dabei ist, dass diese Menschen ohne Grund lachen, keiner hat einen Witz gemacht, nicht der leiseste Humor ... Als das Gelächter nach der ersten Übung verebbt, sagt Rudolf, einer von fünf Männern in der Runde: "Ich kann zum ersten Mal wieder richtig lachen. Im Laufe des Lebens habe ich das Lachen verlernt." Und Claudia, bereits ein alter Hase in der ersten Münchner Lachschule, stimmt zu: "Ich war früher mal ein sehr fröhliches Kind. Doch das ist mir irgendwie abhanden gekommen, seitdem ich jedoch regelmäßig in die Lachschule komme, fühle ich mich total fit, ich könnte Bäume ausreißen!" Da ist aber auch z.B Gabriele bei der eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wurde.
Sie sucht in der Lachschule einen Ausgleich zu Ihrem schweren Schicksal und wenn man Sie so aus vollem Herzen Lachen sieht, könnte man meinen Sie ist, es die den anderen das Lachen wieder lernt.
Gabriele, Claudia, Rudolf und die anderen Teilnehmer des "Lach-Yoga Kurses" der 1. Münchner Lachschule sind weder verrückte Exzentriker, noch abgedrehte Teenager. Es sind ganz normale Menschen, die aufgrund einer besonderen Technik lachen. Erfunden wurde sie 1995 von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria. Inzwischen hat sich das so genannte "Lachyoga" über die ganze Welt verbreitet, über tausende Lachclubs von Indien über Japan bis nach Europa. Eine weltweite Lach-Epidemie hat der Lachguru ausgelöst: "Ich habe mit den Lachclubs angefangen, nachdem ich einige wissenschaftliche Studien über die Wohltat des Lachens gelesen habe. Ich bin mir bewusst geworden, dass die Leute heutzutage nicht genug lachen. Anfangs habe ich versucht, die Menschen mit Witzen zum Lachen zu bringen, doch das ging nicht. Witze können auch verletzen. Ich bin mir dann bewusst geworden, dass Humor allein nicht helfen kann, da nicht alle Leute den gleichen Sinn für Humor haben. Deshalb lachen wir in den Lachclubs wie Kinder, grundlos..."
Lachen ist ein „Geburtsgeschenk“
Lachen ist nicht nur eine Zaubermedizin, sondern ein natürliches Potential, das wir alle haben, ein "Geburtsgeschenk". Jeder hat schon erlebt, wie befreit und entspannt man sich nach einem Lachanfall fühlt. Trotzdem: Nur noch rund sechs Minuten lacht der deutsche Durchschnittsbürger am Tag. Vor 40 Jahren war es noch dreimal so lang. Hat es uns das Lachen verschlagen? Oder liegt es daran, dass wir immer "erwachsener" werden? Kinder lachen ca 300 –400mal am Tag, also sehr viel mehr als Erwachsene. Allerdings ist auch hier die Tendenz eher sinkend, seit die Kids schon mit fünf Jahren vor dem Computer sitzen. In einer Leistungsgesellschaft mit steigenden Anforderungen hat Humor kaum mehr Platz - das geben wir unbewusst an unseren Nachwuchs weiter.
Ganzkörper-Training
Beim Lachen betreibt der Körper Hochleistungssport: Vom Gesicht bis zum Bauch sind beim Lachen fast 300 verschiedene Muskeln beteiligt. Allein der "Lachmuskel", der Zygomaticus, spannt 15 Gesichtsmuskeln an, darunter die des Tränensacks, so dass wir Tränen lachen können. Bei einem richtigen Lachanfall pressen die Bauchmuskeln die Luft mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern hinaus. Die Atmung geht um ein Vielfaches schneller und die Lunge nimmt rund drei- bis viermal so viel Sauerstoff auf wie gewöhnlich. Dabei wird der Brustkorb teilweise schmerzhaft gezerrt und das Zwerchfell hüpft. Nach herzzerreißendem Lachen kommt der Körper wieder zur Ruhe. Nach der großen Muskelanspannung und der inneren Massage durch das vibrierende Zwerchfell sind die Muskeln nun gut durchblutet und entspannt. Die Entspannung geht sogar über das Körperliche hinaus, denn so ein Lachanfall baut Stresshormone ab. Das erklärt auch warum Menschen die häufiger Lachen , einfach gesünder und jünger aussehen.
Doch obwohl die Wirkungen des Lachens auf die Gesundheit seit Jahrhunderten sprichwörtlich sind, wird das Lachen erst seit kurzem in der Therapie eingesetzt. In den letzten zwanzig Jahren wurden weltweit umfassende wissenschaftliche Forschungen durchgeführt, die beweisen, dass Lachen eine positive Auswirkung auf verschiedene Funktionen des Körpers hat. Lachen trägt dazu bei, den negativen Folgen von Stress vorzubeugen, die heute an erster Stelle der Todesursachen stehen. Bei Bluthochdruck, Herzleiden, Angst, Depressionen, chronischen Erkältungen, Magengeschwüren, Schlaflosigkeit, Allergien, Kopfschmerzen, Magenverstimmungen und sogar Krebs besteht in mehr als 70 Prozent aller Fälle ein Zusammenhang mit Stress. Lachen setzt im Körper einen Cocktail von Glücksbotenstoffen, von Endorphinen frei, die zu Entspannung und Wohlbefinden führen. Durch Lachen werden alle Organe besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Es beugt Krankheiten vor und unterstützt die Heilung. Es wurde nachgewiesen, dass Lachen zu einer Stärkung unseres Immunsystems beiträgt. Lachen aktiviert das Gehirn und fördert die Verbindung der beiden Gehirnhälften hin zu mehr Kreativität. Lachen löst Probleme und lässt uns das Leben spielerischer und humorvoller nehmen. Lachen verbindet und schafft Freunde. Lachen kann also auch bei depressiven Verstimmungen helfen.
1 Minute Lachen enstpricht 10 Minuten Jogging
"Lachen öffnet das Herz", wusste schon der Altmeister des Humors Charly Chaplin. Herzhaftes Lachen setzt nicht nur körpereigene Glückshormone frei, es kräftigt auch das Herz-Kreislauf-System: 20 Sekunden Lachen entspricht etwa der körperlichen Leistung von drei Minuten schnellem Rudern, 1 Minute Lachen etwa 10 Minuten Jogging. Nach dieser Beschleunigung des Herzschlags verringert sich anschließend der Herzrhythmus und Blutdruck. Einer Studie zufolge halbiert häufiges Lachen sogar die Infarktgefahr.
Lachen gegen Cholesterin
Ausgiebiges Lachen erhöht auch die Konzentration von körpereigenen Abwehrzellen. Unterstützt durch die gleichzeitige Ausschüttung von Hormonen hemmen sie Entzündungen, greifen Krebszellen, Bakterien und Viren an. Lachen stärkt zudem die Funktion der Lungen. Intensive Lachatmung fördert den Sauerstoffgehalt des Blutes und die Ausscheidung von Cholesterin.
Lachen als sozialer Klebstoff
Lachen kann auch als Indikator für Sympathien oder Antipathien genutzt werden. Die Menschen in einer Reisegruppe etwa, die etwa eine Woche miteinander verbringen werden, lachen sich nachgewiesenermaßen am Anfang dieser Zeit häufiger an als zum Ende. Schon in den ersten Stunden wird durch häufiges Lachen geklärt, wer sich innerhalb der Gruppe am sympathischsten ist. Das Lachen zeigt an, dass zwei Menschen sich freundlich gesonnen sind, dass sie sich gegenseitig zustimmen, also eine Basis an Gemeinsamkeiten haben. Dieser Gruppenfindungsprozess geschieht fast ausschließlich unbewusst. Die Lachkommunikation hat hier den Vorteil, dass die Gefühle nicht offen ausgesprochen werden und sich so auch niemand direkt verletzt fühlen muss. Aufgrund seiner Ordnungsfunktion innerhalb sozialer Gruppen bezeichnen viele Wissenschaftler das Lachen auch als soziales Schmiermittel oder als Klebstoff.
Lachen und Humor als Training
Auch wir wissen heute durch umfassende Forschungen, dass absichtliches Lachen automatisch zu Heiterkeit und herzlichem Lachen führen kann. Da beim Lachen immer mehrere Ebenen beteiligt sind, sprechen wir von dem sogenannten Lachnetzwerk. Beim Lachen und Lachyoga werden die kognitive Ebene (etwas lustig oder witzig finden), die emotionale Ebene (sich heiter und glücklich fühlen) und die motorische Ebene (lachen oder lächeln) in Gang gesetzt. Alle Ebenen sind im Gehirn so stark miteinander verbunden, dass man sie sich als Netzwerk vorstellen kann. Wenn ich zum Beispiel mich selbst im Spiegel anlache (motorische Ebene) dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ich mich dadurch heiter oder glücklich fühle (emotionale Ebene) oder es gar lustig oder witzig finde (kognitive Ebene). Umgebe ich mich mit Menschen, die fröhlich sind und miteinander lachen, wird meine kognitive Ebene oder die emotionale Ebene aktiviert und die motorische Ebene wird wahrscheinlich automatisch einsetzen. Wenn wir das wieder regelmäßig und intensiv üben, finden Veränderungen in unserem Gehirn statt. Es bilden sich neue Verbindungen zwischen Gehirnzellen aus und es werden sogar zusätzliche Gehirnzellen gebildet. Der Bereich, den das Gehirn für die gelernte und trainierte Leistung reserviert und verwendet, wird größer. Durch immer wieder kehrende Übungen und Elemente beim Lachyoga werden verschiedene Funktionen des Gehirns intensiv trainiert, darunter auch der Zugang zu mehr Heiterkeit und Lachen. Wir können uns das so vorstellen, dass es im Gehirn viele verschiedene Wege und Straßen gibt. Die Wege und Straßen sind unsere Nervenbahnen. Je häufiger wir etwas praktizieren, in unserem Fall das Lachen, desto stärker werden unsere Nervenbahnen. Dadurch können Impulse schneller weitergegeben werden, die Handlung wird fast automatisch abrufbar. Je häufiger wir Lachen oder Lachyoga-Übungen praktizieren, desto schneller stellt sich die gewünschte Wirkung von Entspannung und Heiterkeit in unserem Leben ein. Es ist so, als würden wir eine Sprache neu lernen. Erst fangen wir mit Vokabeln an, mühsam, bei ständiger Wiederholung wird es leichter, es kommen mehr Vokabeln dazu, unser Wortschatz erweitert sich ständig, bis wir die Sprache beherrschen, und sie ein Teil von uns wird. Sprechen wir die erlernte Sprache nicht regelmäßig, werden uns nach und nach Worte fehlen und wir müssen wieder anfangen sie uns ins Gedächtnis zu rufen.
Beginnen wir, das absichtliche grundlose Lachen in unser Leben zu integrieren und mit uns allein und anderen Menschen zu üben, wird Heiterkeit, Humor verbunden mit herzlichem Lachen automatisch in unser Leben Einzug halten. Alle positiven Effekte des Lachens kommen in unser Leben, wir fühlen uns besser und sehen jünger aus.
Sonnige Grüße
Christoph Emmelmann











