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Über 50 Teilnehmer beim dritten Rennen der BB-Challenge im Wechselbad des Wetters

06.07.200812:02 UhrSport
Bild: Über 50 Teilnehmer beim dritten Rennen der BB-Challenge im Wechselbad des Wetters

(openPR) Templin, 28.06.2008 - Auf dem Templiner Ring startete die Berlin Brandenburg Challenge in ihr viertes Rennen in diesem Jahr - der Start in die zweite und somit in die entscheidende Saisonhälfte. Bereits am Morgen zeigte sich der Himmel von seiner tristen Seite. Ein Bild "grau in grau" setzte ganz deutliche Vorzeichen für den weiteren Verlauf des Tages - in jeder Ecke des Fahrerlagers konnte man Diskussionen über "Wet Race", die ideale Regenlinie und den nötigen Vorrat an Regenreifen vernehmen. So wie der letzte Renntag vom Wetter her endete kündigte sich der neue bereits an - nass sollte es werden ...



Ein ganz besonderes Lob geht diesmal von den Veranstaltern an alle Fahrer und beteiligten Helfer. Bei einer überraschenden Kontrolle zur Einhaltung der Umweltschutzbestimmungen konnte nicht ein einziger Verstoß der geltenden Bestimmungen festgestellt werden. Vorbildlich waren alle Teamzelte mit Planen ausgelegt. Auch hier zeigt sich einmal mehr das hohe Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmer. Weiter so !!

Konnten die freien Trainingsläufe der einzelnen Klassen noch weitestgehend unter trockenen Bedingungen absolviert werden, so begann es vereinzelt zu den Qualifikationsläufen zu regnen. Die immer wieder aufreißende Wolkendecke offenbarte jedoch keine konstanten Bedingungen, ständig waren die Fahrer, insbesondere aber deren Mechaniker, bereit vom Trocken-Setup auf das Regen-Setup zu wechseln. Somit stellte dieser Renntag nicht nur eine besondere Herausforderung an die Fahrer - auch deren Helfer waren stets gefordert.

Rotax Max Mini / Bambini

Die jüngsten Piloten dieser Clubsportmeisterschaft konnten an diesem Renntag zu fast allen denkbaren Wetterbedingunen ihr Können unter Beweis stellen. Im trockenen Zeittraining positionierten sich die beiden Bambini Fahrer Jillian Pojarski und Richard Ebeling an der spitze des Feldes, während Andreas Stiehr und Sven Wegener die schnellsten Rotax Mini Max Piloten waren. Die allgemeine Nervosität beim Start in des erste Regenrennen war dem Fahrerfeld deutlich anzumerken - musste dieser doch einmal wiederholt werden, da das Fahrerfeld am Ende der Formationsrunde nicht zusammenhängend genug auf die Start-Ziel Gerade einbog. Im ersten Rennen setzte sich bei den Bambinis Jillian Pojarski mit einem fehlerfreien Rennen und einer Runde Vorsprung vor dem Führenden in der Meisterschaft - Richard Ebeling - durch. Bei den Rotax Mini Max Piloten gelang es Sven Wegner zum ersten Mal in dieser Saison Andreas Stiehr hinter sich zu lassen und somit wichtige Punkte in der Meisterschaftswertung aufzuholen. Der zweite Lauf sollte auch an diesem Renntag dem Ersten wieder einmal fast haargenau gleichen, obwohl dieser diesmal unter trockenen Bedingungen ausgefahren wurde. Nur wenige Minuten vor dem Start wechselten die letzten Fahrer noch auf die Slicks. Bei den Bambinis gelang es diesmal Ricardo Adler und Dustin Gerken die beiden führenden Piloten nicht ganz so weit entkommen zu lassen, leider konnten sie den Speed jedoch noch nicht über die gesamte Distanz mitgehen und belegten die Plätze drei und vier. In der Rotax Mini Max Klasse konnte Andreas Stiehr diesmal das Rennen bestimmen, wohingegen Lars Lewerenz und Sven Wegner den Kampf um den zweiten Platz untereinander austrugen.

Rotax Max Junioren

Im Zeittraining der Rotax Max Junioren zeigte sich unter trockenen Bedingungen ein weiteres mal das gewohnte Bild. Phillip Wendt fuhr mit einer knappen halben Sekunde Vorsprung die Poleposition ein. Auf den Plätzen zwei bis sieben lagen alle Fahrer innerhalb von drei zehntel Sekunden. Als schnellster dieser Verfolgergruppe positionierte sich Luca Marcon in der ersten Startreihe - dicht gefolgt vom Lokalmatador Tom Friedrichs. Im ersten Rennen (unter nassen Bedingungen) gelang es Phillip Wendt sich entscheidend von Tom Friedrichs abzusetzen. Mit kontrollierter Fahrweise unter den rutschigen Streckenbedingungen beendete er das Rennen mit fast 30 Sekunden Vorsprung auf Tom Friedrichs. Die spannendsten Positionskämpfe spielten sich jedoch im Mittelfeld zwischen Dominique Kleemann, Maximilan Pörschke, Luca Marcon, Maximilian Scholz und Daniel Radowski ab. Auch das zweite Rennen, wieder auf halbwegs trockener Strecke, spiegelte dieses Bild wieder. An der Spitze kämpften Phillip Wendt und Tom Friedrichs auf hohem Niveau um den Sieg. Tom Friedrichs gelang es Phillip Wendt in den ersten Runden überholen und über weite Teile des Rennens ungefährdet in Schach zu halten. Leider wurde die sehr gute Leistung von Tom Friedrichs nicht mit einem Sieg belohnt, denn kurz vor Ende des Rennens konnte sein Konkurrent nochmals kontern. Genauso spannend ging es im hinteren Teil des Feldes vor sich: Da alle Fahrer sehr dicht beisammen waren lauerte man Stoßstange an Stoßstange jeweils auf einen Fehler des Vordermannes

Rotax Max Senioren

Im Fahrerfeld der Rotax Max Senioren zeigte sich sich im Vergleich zu den Junioren ein nicht ganz so homogenes Feld. Im Zeittraining wie auch in den beiden Rennen kämpften Phillip Röper, der letztendlich beide Läufe gewinnen konnte, und Patrick Weiß um den Sieg. Im ersten Lauf unter nassen Bedingungen war sicherlich Patricia Kleemann die erfreuliche Überraschung des Tages. In einem tollen Rennen konnte Sie bis auf den vierten Platz vorfahren und somit den Anschluss an das recht enge Spitzenfeld in der Meisterschaftswertung halten. Insbesondere nach Ihrem Unfall beim letzten Rennen in Belleben freuten sich viele Zuschauer über das gute Ergebnis. Im zweiten Rennen lief es jedoch für sie nicht so erfolgreich. Bereits nach sieben Runden musste Sie ihr Kart abstellen. Den schärfsten Zweikampf im zweiten Rennen gab es zwischen Michel Dumke und Jorge Mena, bei dem es um die Plätze drei und vier ging.

Rotax Max Master

Die Fahrer der Rotax Max Master Klasse waren an diesem Renntag Pechvögel im Starterfeld der Berlin Brandenburg Challenge. Genau zu Beginn des Zeittrainings begann es leicht zu nieseln, nur die ersten zwei bis drei Runden konnten unter halbwegs trockenen aber trotzdem rutschigen Bedingungen absolviert werden. Mit einer knappen halben Sekunde Vorsprung konnte Michael Glasewald in seinem gewohnt ruhigen und präzisen Fahrstil die Poleposition einfahren. Reiner Hippe gelang es bei seinem ersten Rennen auf dem Templiner Ring sich ebenfalls in der ersten Startreihe zu positionieren. Für eine besondere Überraschung sorgte Christian Schröder. Nach 13 (!!) Jahren Kartsportabstinenz belegte er beim Quallifying zu seinem Comeback Rennen einen hervorragenden dritten Platz. Dies zeigt uns einmal mehr ... Kartfahren verlernt man nicht. Im ersten Rennen des Tages entschieden sich ausnahmslos alle Fahrer für Regenreifen. Es regnete zwar nicht mehr, dennoch war die Strecke äußerst rutschig. Auch im Rennen zeigte Michael Glasewald seine Klasse und gewann das Rennen souverän. Shootingstar dieses Laufes war allerdings Daniel Künzel, der vom vorletzten Startplatz auf den dritten Platz vorfuhr. Dabei profitierte er insbesondere vom Ausfall von Christian Schröder und einer Kollision zwischen Mario Duchnicki und Markus Klinger. Der zweite Lauf des Tages endete für viele Fahrer dann in einer Enttäuschung. Bei noch trockener Strecke startete man mit Slicks. Bereits in der ersten Rennrunde begann es leicht zu tröpfeln, während fünf Runden später das Rennen aus Sicherheitsgründen bei starkem Regen abgebrochen wurde. Eine Wertung des zweiten Rennens erfolgte nicht.

CS Fun / ICA 100

Die Rennen der CS Fun Klasse sowie der ICA 100 wurden beide unter nassen Bedingungen ausgefahren. In der ICA 100 konnte die Berlin Brandenburg Challenge an diesem Renntag einen weiteren neuen Fahrer begrüßen. Zum ersten mal war diesmal Claus Münch am Start und konnte in seiner Klasse bedingt durch zwei Sportstrafen seiner Konkurrenten auch gleich einen Doppelsieg feiern. Insbesondere beim zweiten Rennen sorgte er dabei für Aufsehen und erstaunen, als er mit Slicks bei einsetzendem Regen in gekonnter Linie ohne einen Dreher das Rennen beenden konnte. Bei den Fahrern der CS Fun Klasse war im Zeittraining sowie im ersten Rennen Sascha Voigt einmal mehr das Maß aller Dinge. In einem schönen Zweikampf setzte er sich gegen Patrick Weiß durch. Im zweiten Lauf sah es auch bis zur Einfahrt auf die Start-Ziel Gerade in der letzten Runde nach einem Sieg aus. Ein überraschender Dreher auf Höhe der Boxengasseneinfahrt bot Patrick Weiß die Möglichkeit doch noch an Sascha Voigt vorbeizuziehen und somit den sieg im zweiten Rennen wie auch in der Tageswertung einzufahren. Den dritten Platz belegte in beiden Rennen Stefan Ilg.

125ccm Schalter

Die Wertung der beiden Schalterrennen stand zum Zeitpunkt der Berichtserstellung noch nicht abschließend fest. Mit der Bekanntgabe entgültigen Ergebnisses ist in der 29. Kalenderwoche zu rechnen. Wir werden denn Rennbericht dann kurzfristig nachreichen.

In den einzelnen Klassen belegten am vierten Renntag die folgenden Fahrer die Podiumsplätze in der Tageswertung:

Bambini
1. Platz - Pojarski, Gino
2. Platz - Ebeling, Richard
3. Platz - Adler, Ricardo

Rotax Max Mini
1. Platz - Stiehr, Andreas
2. Platz - Wegner, Sven
3. Platz - Lewerenz, Lars

Rotax Max Junioren
1. Platz - Wendt, Phillip
2. Platz - Friedrichs, Tom
3. Platz - Heinze, André

Rotax Max Senioren
1. Platz - Röper, Phillip
2. Platz - Weiß, Patrick
3. Platz - Dumke, Michel

Rotax Max Master
1. Platz - Glasewald, Michael
2. Platz - Hippe, Reiner
3. Platz - Künzel, Daniel

CS Fun
1. Platz - Weiß, Patrick
2. Platz - Voigt, Sascha
3. Platz - Ilg, Stefan

ICA 100
1. Platz - Münch, Claus
2. Platz - Feierabend, Axel
3. Platz - Bert, Uwe

Alle Ergebnisse und die besten Impressionen des Renntages gibt es wie immer im Internet auf der BB-Challenge Homepage www.bb-challenge.de.

Der nächste Renntag findet am 19.07.2008 auf dem Motodrom Belleben statt.

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