(openPR) Das Hamburg Dungeon und das DRK Blutspendeteam Nord laden morgen, den 4. Juli 2008, zur großen Blutspendeaktion. Von 10 bis 18 Uhr können Freiwillge zu Lebensrettern werden. Denn: Jedes Jahr werden allein in Deutschland über fünf Millionen Blutspenden benötigt. Als Dank überreicht der Pestarzt jedem Mutigen eine Freikarte für das Hamburg Dungeon.
Inquisitor, Henker, DRK-Helfer. Was diese drei unterschiedlichen Personen gemeinsam haben? Sie alle wollen Blut. Selten ist das DRK Blutspende Nord an einem so ungewöhnlichen Ort zu Gast: Mitten in der Speicherstadt rüstet sich ein Team von Freiwilligen und Ärzten. Mit dabei ist der gruselige Pestarzt. Er demonstriert, wie der Aderlass im finsteren Mittelalter erfolgte. Doch das sollten die Besucher lieber nicht am eigenen Leibe spüren.
Deshalb machen das jetzt Profis. Am 4. Juli organisiert das Hamburg Dungeon gemeinsam mit dem DRK Blutspendeteam Nord eine große Blutspendeaktion. Alle Mutigen werden gebeten zwischen 10 und 18 Uhr in den dunklen Räumen des Hamburg Dungeon ihr Blut zu lassen. Damit sich die Spender nicht langweilen, sorgen der schwarze Henker und der Inquisitor für Stimmung. Als Dankeschön erhalten die Freiwilligen eine Freikarte für einen Besuch im Hamburger Gruselkerker. „Ein Aderlass am ungewöhnlichen Ort? Durch unsere Schauspieler ist das Blutspenden bestimmt unterhaltsam. Zusätzlich kann jeder etwas Gutes tun“, sagt Ulla Möll, Managerin vom Hamburg Dungeon. Denn pro Jahr werden weltweit etwa 75 Millionen Blutspenden benötigt, davon alleine 5 Millionen in Deutschland. Das bedeutet 15.000 Spenden pro Tag, wovon das Deutsche Rote Kreuz etwa 80 Prozent abdeckt.
Spenden kann jeder gesunde Mensch, der zwischen 18 und 68 Jahre alt ist und über 50 Kilogramm wiegt. Neuspender dürfen nicht älter als 60 Jahre sein. Die Freiwilligen sollten gut gefrühstückt und genug getrunken haben. Letzte Voraussetzung ist dann nur noch eine kleine Unterhaltung mit dem Inquisitor, der die Besucher hoffentlich nicht schon vor der Entnahme auf den Scheiterhaufen schickt. Um die Verpflegung der Spender kümmert sich das Hamburg Dungeon. „Natürlich haben alle einen vollen Terminkalender. Aber mit einer Spende kann plötzlich jeder Leben retten. Diese Zeit sollte man sich nehmen und unseren Pestarzt nicht hängen lassen“, so Möll.










