(openPR) Vom Freizeitkicker zum umjubelten Filmstar
Mit rsk1.de ist eine Video-Plattform speziell für regionalen Sport im Internet gestartet
Amerang, 16.04.2008 (profact) – Bei einem Turnier Ihres örtlichen Fußballvereins haben Sie ein sensationelles Tor geschossen, aber nur eine Handvoll Zuschauer hat’s gesehen? Vielleicht haben Sie aber auch Ihren schärfsten Rivalen beim Tischtennis mit einem grandiosen Ballwechsel von der Platte gefegt - und wieder waren nur ein paar Sportkameraden dabei … Solche Highlights lassen sich nun weltweit präsentieren und bleiben zudem der Nachwelt erhalten: Mit rsk1.de, der Video-Plattform im Internet speziell für den regionalen Sport. Tausende von Beiträgen sind bereits online.
Sportvideos im Handumdrehen
Das Mitmachen sei ganz einfach, erklärt Dieter Bomholt, Mit-Initiator des Projekts und Geschäftsführer der rsk1 GmbH: „Die Veranstaltung, das Match oder die Aktion mit einer videofähigen Digitalkamera oder einem modernen Handy aufnehmen und auf das Portal hochladen. Nachdem wir das Video gesichtet haben, erscheint es auf unserer Website, wo es jeder mit einem modernen Browser abrufen kann.“ Besucher der rsk1-Plattform finden die Beiträge über Auswahlfelder für Sportart und Region oder über die Suche in den „Tags“, den Stichwörtern zu jedem Video. Hochladen und Ansehen der Filme sei und bleibe auch in Zukunft selbstverständlich kostenlos, unterstreicht der Geschäftsführer.
Am Anfang stand der Ärger
Dass rsk1 überhaupt existiert, sei einem Zufall zu verdanken, berichtet Bomholt. Der begeisterte Tischtennisspieler hatte vor einem Training im „TSV 1880 Wasserburg“ den Videorekorder programmiert, um ein Turnier der Regionalliga Süd, das ein Sportkanal übertragen sollte, nicht zu verpassen. Nachdem er das Band zurückgespult hatte, sah er aber keine winzigen weißen Bälle, sondern riesige schwarze Autoreifen. „Die hatten das Tischtennisturnier kurzerhand aus dem Programm geworfen und stattdessen eine Show mit Monster-Trucks gezeigt“, erzählt Bomholt. „Ich war stocksauer! Schließlich wurde mir klar: Sportveranstaltungen auf regionaler Ebene führen in den TV-Medien nach wie vor ein absolutes Schattendasein. Dabei entwickeln sich hier die Talente, sind Leistungen zu beobachten, die auch in den verhätschelten Profi- und Oberligen nicht alltäglich sind.“
Die Idee entstand am Stammtisch
Einen Fernsehsender für Regionalsport zu gründen, dafür fehlten dem selbstständigen Kaufmann allerdings Erfahrung und Kapital. Er besprach die Idee mit seinen Vereinskameraden Adrian Gluchow und Kilian Orschau – und dabei kam das Internet ins Spiel. „YouTube und MyVideo begeistern Millionen mit von Amateuren gedrehten Videos, dieses Phänomen ließe sich doch auch für den Regionalsport mit einem eigenen Webauftritt nutzen“, resümiert Gluchow, der als Diplom-Informatiker über den nötigen Sachverstand verfügt. Und Marketing- und Vertriebsprofi Kilian Orschau zeigte sich optimistisch in der notwendigen Vermarktung der Plattform, denn das Angebot sollte für Sportler vollkommen kostenlos sein. Dann stieß auch noch Prof. Dr. Rainer Koitz, tischtennisbegeisterter Hochschullehrer für Informatikrecht und Mathematik der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, als Berater zur Gründungsmannschaft hinzu. Den unternehmerischen Rahmen vollendete schließlich die Kathrein-Gruppe, größter Hersteller von Antennensystemtechnik, zu der rsk1 heute gehört.
Alt trifft Jung
Das Team von rsk1 ist inzwischen auf 18 Mitarbeiter angewachsen, mit Bomholt und Gluchow als Geschäftsführer, Rainer Diemon als Vertriebschef und Michaela Ranner als stellvertretender Bereichsleiterin Prozesse/IT. Mit dabei ist auch Karl-Heinz König, Weltmeister, Europameister, zwölffacher Deutscher und 30facher Bayerischer Meister im Behinderten-Tischtennis. „Karl-Heinz ist für unser Unternehmen sehr wichtig“, sagt Bomholt. „Er ist nicht nur ein Insider der regionalen Sportszenen, er vermittelt uns auch das Gefühl, dass sportliche Leistungen bei Behinderten oft viel höher einzuschätzen sind als bei nicht behinderten Menschen. Deshalb auch widmen wir dem Behindertensport auf Regionalebene unsere ganz besondere Aufmerksamkeit.“ Nicht weniger engagiert sich rsk1 bei der Jugendsportförderung: „Wir wollen die Kids von der Straße holen und für Sport begeistern, nicht zuletzt durch Trendsportarten wie Skateboarding oder Mountainbiking.“ Worauf Bomholt ebenfalls stolz ist: „Bei uns arbeitet der 23-Jährige mit dem 55-Jährigen zusammen, und zwar zu beiderseitigem Nutzen. Die Jungen bringen Enthusiasmus und Elan mit, die Älteren Erfahrung und Besonnenheit. Ich bin sicher: Dies ist der Königsweg für geschäftlichen Erfolg.“
Große Pläne für die Zukunft
Bis Ende 2008 sollen bei rsk1 im idyllischen Amerang, gelegen zwischen München und Salzburg, rund 40 Leute arbeiten. Aufgestockt wird auch das Kontingent an Video-Reportern. „In jedem Bundesland wünschen wir uns einen männlichen oder weiblichen Sportbegeisterten, der Veranstaltungen besucht, auf Video festhält und die Beiträge auf das Portal hoch lädt“, erzählt Orschau, der auch für das „Training-on-the-Job“ der künftigen rsk1-Kameraleute zuständig ist und sie mit allem für das Web-TV Notwendige versorgt: „Wir rüsten jeden Video-Reporter mit Digitalkamera und Stativ aus und geben ihm Tipps für die Aufnahmen.“ Auf den Ausbauplänen der Plattform steht auch die Stärkung der Web-Community. Gluchow: „Wir unterstützen sowohl den Einzelsportler als auch Teams, Clubs und Vereine. Jeder kann sich ein eigenes Profil anlegen, inklusive Video- und Fotoarchiv. Es gibt ein Forum zum Austausch mit anderen Mitgliedern und die Möglichkeit, Freunde und Bekannte auf das Portal aufmerksam zu machen.“
Rasante Wachstumsraten
Schon jetzt, erst wenige Wochen nach dem Start, transportiert rsk1 monatlich Video-Daten in Terabyte-Dimensionen durchs Internet. „Unsere Wachstumsraten liegen derzeit im dreistelligen Bereich“, verrät Gluchow. Für Bomholt der Beweis, dass man mit dem Projekt einer bundesweiten Plattform für regionalen Sport richtig liegt: „Sportler aller Klassen, Sportarten und Regionen können bei uns ihre Leidenschaft Familienangehörigen, Freunden und Bekannten präsentieren. Genau das hat dem Internet noch gefehlt.“ Und weil rsk1 so erfolgreich gestartet sei, habe man schon Expansionspläne geschmiedet: „Wir sind auf dem Sprung ins Ausland“, sagt Bomholt. „Unser Portal für Regionalsport wird es demnächst in drei bis fünf weiteren Ländern geben.“
Web-Adresse: www.rsk1.de












