(openPR) Greifswald der 30.06.2008 - Pilgern für Versöhnung und friedliches Miteinander entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Im September (vom 19 bis zum 28.) findet auch in diesem Jahr wieder der Pilgerweg der Begegnung statt.
Die Wunden der Vergangenheit sind noch nicht geschlossen. Auch um diese Situation zu verbessern, organisiert der mannaz e.V. nach 2007 nun zum zweiten Mal den „Pilgerweg der Begegnung“ entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang, dem heutigen Grünen Band. Wo früher Mauer und Stacheldraht die Menschen trennten, wollen wir ein Beitrag zum friedlichen Miteinander leisten. Versöhnung und Verständnis sind nur über die Begegnung zwischen Menschen, das Sprechen über Emotionen und das Zuhören zu erreichen. "Daher pilgern wir entlang der innerdeutschen Grenze, suchen den Kontakt zu den Menschen, hören zu und wollen verstehen" erklärt Katrin Martens vom mannaz dasein erleben e.V.
Pilgern ist der Weg zu sich selbst und in die Verbundenheit mit Gott und allen Menschen. Indem wir Menschen offen und in der Haltung der Liebe begegnen, können wir das große Geschenk finden, das jeder Mensch für uns hat. In der Einmaligkeit jeder einzelnen (geplanten und ungeplanten) Begegnung, im Zuhören und ganz zuwenden steckt damit auch die Chance auf ein Stück Selbstfindung und Heilung.
Der "Pilgerweg der Begegnung" wird von dem Verein Mannaz e.V. ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Da das Projekt konkret für die Versöhnung von Ost- und West und die Heilung der alten Wunden eintritt, profitieren alle Menschen in Deutschland hiervon.









