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Serie-X e.V. setzt sein 4. Zeichen gegen Kindesmissbrauch

28.06.200823:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Serie-X e.V. setzt sein 4. Zeichen gegen Kindesmissbrauch

(openPR) Die Schwarzenbach-Talsperre liegt geografisch zwischen der Schwarzwaldhochstrasse und dem Murgtal rund 30 Autokilometer von Freudenstadt entfernt. Sie ist mit zwei Kilometern Länge der größte Stausee im Nord- und Mittelschwarzwald. In unter- und oberirdischen Druckstollen und -rohren wird das angestaute Wasser zur Stromgewinnung bis zum Rudolf-Fettweis-Werk der EnBW in Forbach geleitet. Durch seine idyllische Lage ist der See ganzjährig ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, die Umgebung ein Paradies für Mountainbiker. Aber auch Angler der ansässigen Vereine fangen dort in aller Ruhe ihre Fische – auch an diesem Tag:
Das Team der Serie-X war an jenem Morgen früh aufgebrochen, denn die Wetterfrösche hatten für den Nachmittag Schauer und Gewitter prophezeit. Bereits um kurz vor 10 Uhr hatte Fotograf Wilfried Adam sein Spezialstativ ausgefahren- direkt auf der befahrbaren Krone der Sperre. Aus der Vogelperspektive nahm er das vierte Motiv ins Visier. Zwölf werden es am Ende des Jahres sein – aus denen dann ein Kalender entsteht, der in dieser Art bisher einmalig ist.

Das Projekt Serie-x ist NICHT zu vergleichen mit den Werken eines Künstlers namens Spencer Tunick. Wenn der amerikanische Fotograf ein neues Projekt plant, reicht die bloße Ankündigung um tausende Freiwillige zu mobilisieren. Tunick schafft medienwirksame Events die kein Feuilleton oder Gesellschaftsteil mehr auslässt. Auch Greenpeace machte sich die Popularität des Installationskünstlers zu nutze. So lichtete er unlängst 600 nackte Umweltaktivisten auf einem Alpengletscher ab. Auf dem Kunstmarkt erzielen seine Fotografien unter Umständen fünfstellige Beträge.
Das will der Förderverein der Serie-X auch – in der Summe erreichen. Doch hier setzt man nicht auf massenhafte Nacktheit, sondern setzt Zeichen – quer durch die Republik. Ende Juli geht es auf den Flughafen Tempelhof, ein Tag später ans Wattenmeer. Zwar ist das jeweilige „Model“ beim Shooting auch nackt – es liegt aber auf dem Bauch und nimmt nur einen verschwindend kleinen Teil des Bildes ein. Doch dieser Reizpunkt ist gewollt und wird erklärt: „Wir bestimmen selbst über unsere Körper und was damit gemacht wird, das muss auch für Kinder gelten. Bei sexuell missbrauchten Kindern wurde diese Selbstbestimmung, mit welchen Mitteln auch immer, außer Kraft gesetzt“, sagt der Iniatiator des Projektes, Bernd Köhle. „Natürlich ist es mit dieser sanften Provokation auch einfacher auf uns aufmerksam zu machen - Ein Kalender mit Edelweiss-Bildchen wird wohl niemanden interessieren“, so Köhle weiter, der die bisherige eher zurückhaltende Medienresonanz allerdings nicht ganz versteht: „Die jüngsten Fälle aus Österreich füllen ganze Seiten im Blätterwald und sie zeigen wie aktuell das Thema ist. Wir wollen nur eins: Indirekt den Opfern helfen. Wir sind alle Familienväter mit glücklichen Kindern. Aber in dieser Welt gibt es viel zu viele Fälle, wo Kinder Opfer werden und Unterstützung brauchen.“

Köhle schneidet damit ein Thema an, das wohl noch immer eines mit dem Prädikat „Tabu“ ist. „Bisher brachte man Männer im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch nur als Täter in Verbindung“. Die Väter der Serie-x beweisen anderes: Den Erlös aus dem Verkauf der Kalender, der 2009 druckfrisch von Firmen und Privatpersonen bestellt werden kann, kommt 100 Prozent Organisationen und Projekten zugute, die missbrauchten Kindern und deren Angehörigen zur Seite stehen. Das ist alles: Der Kalender ist Kunst, der Erwerb eine gute Tat – das nächste Motiv nach 90 Minuten im Kasten.

witter übers Land zogen und die deutschen Kicker im nahen Basel den Gipfel stürmten – waren das Serie-X Team wieder zu Hause – Bilder auswerten, Homepage aktualisieren: Unter serie-x.de steht der Rest der Geschichte – von der Idee über die Planung bis zur Umsetzung. Und es steht auch geschrieben, wie man selbst helfen kann. Die EnBW hat schon geholfen: So konnte das vierte Motiv "Staudamm" umgesetzt werden. „Es ist unglaublich, welche positive Resonanz wir seitens der Betreiber der jeweiligen Locations haben. Bisher konnten alle Projekte umgesetzt werden, ohne das eventuelle Kosten entstanden. Das kommt schlussendlich den Kindern zu Gute“, freut sich Köhle schon auf Motiv fünf – den Flughafen Tempelhof in Berlin - bei Nacht. Eine spannende Geschichte und Herausforderung für Fotograf Wilfried Adam, den Künstler im Team.

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