(openPR) (Düsseldorf, 2002) Die Richtlinie VDI 3794 Blatt 2 beschreibt ein Verfahren, das es ermöglicht, Aussagen über den Zusammenhang zwischen vorhandenen Immissionen und den daraus resultierenden Wirkungen von Ammoniak zu machen. Dazu bedarf es der Festlegung einer geeigneten Messgröße.
Für die Wirkung von Immissionen auf Werkstoffe ist wegen des speziellen Wirkungs-mechanismus meist weniger die momentane Schadstoffkonzentration, sondern vielmehr die Immissions- oder Depositions-Rate von Bedeutung, also die von der Flächeneinheit des Werkstoffs in der Zeiteinheit aufgenommene Schadstoffmenge. Da es nicht immer möglich ist, die spezifische Aufnahmerate eines beliebigen Werkstoffes zu ermitteln, be-zieht sich das in der Richtlinie beschriebene Verfahren auf eine standardisierte Grenzflä-che.
Die Immissions-Raten-Messapparatur (IRMA) bietet eine solche Grenzfläche in Form einer Flüssigkeitsoberfläche. Das Prinzip des Verfahrens beruht auf der Reaktion der zu bestimmenden Stoffe mit einer geeigneten Absorptionsflüssigkeit. Die Gehalte der sich in einer festgelegten Zeit in der Absorptionslösung ansammelnden Reaktionsprodukte werden auf die Standardmessfläche bezogen und daraus die Immissions-Rate in Masse pro Fläche und Zeit berechnet.
Richtlinie 3794 Blatt 2
Bestimmung von Immissions-Raten – Bestimmung der Immissions-Rate von Ammoniak und Ammonium-Verbindungen mit Hilfe des IRMA-Verfahrens (Immissions-Raten-Messapparatur)
Hrsg.: VDI Verein Deutscher Ingenieure, Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL
Ausgabedatum: Januar 2003 Preis: EUR 32,40
Erscheint in deutsch/englischer Fassung
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