(openPR) Das kürzlich von der Firma Google freigegebene Google Earth Browser-Plugin eröffnet faszinierende neue Möglichkeiten im Geoinformations-Sektor. Mit der neuen Technik lassen sich Ansichten von Städten, Bergen, Seen und Gebäuden als 3D-Modelle in beliebige Webprojekte einbetten.
Das Projekt kmlwiki.de hat sich dieser neuen Web-Technologie verschrieben und ist eine der ersten Websites weltweit, die diese einsetzt. Im Rahmen des kmlwiki-Projekts sammeln interessierte Schüler und Studenten Darstellungen der aus Google Earth bekannten 3D-Gebäudemodelle und Landschaften und verknüpfen die Objekte (genannt "Points of Interest") untereinander und mit relevanten Informationen. Die Objekte und Landschaften werden mittels einer dafür vorgesehenen Webseite identifiziert und angeflogen. Dann wählen die Schüler und Studenten - wie beim Fotografieren - eine optisch ansprechende Ansicht des Objekts aus und speichern diese im Wiki. Die Objekte werden benannt und mit einer typologischen Beschreibung versehen. Die relevanten geographischen Relationen werden durch Verknüpfungen mit anderen Wikiseiten und Objekten hergestellt. Eine spannende Aufgabe, vor allem wenn es um die Einordnung der Objekte in eine Systematik geht.
Im Wiki finden sich Städte, Länder, Berge und Gebirge. Die Rubrik "Carchictecture" listet architektonisch spannende Gebäude aus dem Automobilsektor wie die "BMW-Welt" in München und die "Gläserne Manufaktur" von Volkswagen in Dresden. Aktuell gibt es natürlich auch eine Zusammenstellung der Fußballstadien der EM 2008 in Österreich und der Schweiz.
Das kmlwiki folgt in aller Hinsicht dem Wiki-Gedanken. Nicht nur die Karten und ihre Beschreibungen werden als Wiki-Seiten gespeichert und von der Community organisiert. Auch sogenannte KML-Overlays und Kartendienste können in typischer "Wiki-Manier" verwaltet werden.
kmlwiki.de ist als offenes Projekt konzipiert. Jeder Interessierte kann in Sekunden ein spannendes Gebäude hinzufügen und dabei helfen, einen Überblick über die virtuelle Welt zu erarbeiten.









