(openPR) In Oslo wird in den nächsten sechs Jahren entlang der Bjørvika-Bucht ein völlig neues Museums- und Kulturufer entstehen. Ende Mai gaben Norwegens Kulturminister Trond Giske und der Stadtratsvorsitzende Erling Lae bekannt, dass Oslos spektakuläres neues Opernhaus in den nächsten Jahren prominente Nachbarn bekommen wird: In einem gemeinsamen Gebäude östlich der Oper sind mit dem Munch-Museum und dem Stenersenmuseum, das Malerei aus dem 19. und 20. Jahrhundert und zeitgenössische Bildkunst aus Norwegen zeigt, zukünftig zwei der bedeutendsten Kunstmuseen Norwegens unter einem Dach vereint. Die Deichman’sche Bibliothek, die größte öffentliche Bibliothek Norwegens, wird von ihren angestammten Räumlichkeiten im Stadtzentrum ebenfalls nach Bjørvika in ein eigenes Gebäude umziehen. Außerdem hat der norwegische Staat das freie Grundstück des ehemaligen Westbahnhofes gekauft, auf dem das Nationalmuseum ein neues Zuhause finden wird. Alle Umbau- und Umzugsmaßnahmen sollen bis 2014, rechtzeitig zur Hundertjahrfeier des norwegischen Grundgesetzes, abgeschlossen sein. Dann wird sich eine Kulturmeile vom ebenfalls neuen Astrup-Fearnley-Museum für Moderne Kunst auf Tjuvholmen über das Nationalmuseum im Westbahnhof und das Konzerthaus bis nach Bjørvika erstrecken, wo Oper, Hauptbibliothek und Munchmuseum ein ganz neues Kulturviertel bilden.
Die Kulturmeile ist Teil des Fjordbyen-Projekts, das die Einbeziehung der alten Hafenanlagen im Zentrum Oslos in die Stadt vorsieht und diese komplett zum Fjord hin öffnet.
Weitere Informationen: www.byradet.oslo.kommune.no/pressemeldinger (Norwegisch), www.fjordbyen.com (Englisch)









