(openPR) Am Freitag, dem 27. Juni 2008 eröffnet um 20 Uhr bei VLASAKcontemporary in der Brunnenstrasse 68-II die Ausstellung ROGER FRANK "Sweet Automatic Happy Push Button"
Frank sagt selbst: "push button macht automatisch glücklich, push button macht das licht an, löst den honig aus, bringt das wort hervor, lässt die milch fließen, startet die verdickung, schafft die lockerung und malt das ereignis. push button durchbricht das hintergrundrauschen des ornaments und verlangt opfer. push button ist keine kunst."
Anders gesagt, in allen Werkgruppen von Roger Frank kommt es immer zu einem Zusammentreffen von Bildschatz und Wortschatz. Sie zeigen in diesem Zusammenspiel, dass alle Kunst, die uns etwas bedeutet, wie eine Sprache organisiert ist.
Beide – Kunst und Sprache – operieren mit den größeren und kleineren Einheiten eines vorhandenen und gekannten Materials und gelangen entweder zu einer Geschichte, die uns etwas sagt, in der plausiblen Anwendung dieses Materials, oder zum Neuen, zur überraschenden Wendung und erhellenden Verdichtung über die Umformung, Neuzusammenstellung und Konfrontation der bekannten Elemente. Unbekanntes lässt sich nicht erkennen.
In allen Werkgruppen von Roger Frank werden, wie in der Welt, die Bilder ständig neu beschriftet und die Schriften ständig neu bebildert,so lange, bis vielleicht etwas Unbekanntes entsteht. Vielleicht so, dass es irgendwann doch zu erkennen ist.
Der 1962 in Freiburg geborene Maler lebt und arbeitet seit 1981 in Berlin. Er hat unter anderem Politologie und Geschichte studiert, war als Ausfahrer, Beilageneinstecker, Buchgestalter, Dachdecker, Galerist, Hangwiesenmäher sowie als Kopiergehilfe, Lagerist, Messebauer, Stallarchitekt und Zuschneider tätig und hat diverse Ausstellungen realisiert.
Neue Arbeiten und Entwicklungen sind nun für 5 Wochen im Berliner Wedding zu sehen.
Ausstellungen / Ausstellungesbeteiligungen
2006 wasser hinterland, syltquelle (rantum)
2005 speed wins, freie internationale tankstelle (berlin)
2004 tiny machinery, aggregat (berlin)
2003 hit machines (mit philip grözinger), galerie jack cash (berlin)
2002 outline of a theory of the effect, aggregat/pavillon der volksbühne (berlin); exhaustion and relief, rocket shop (berlin); engine on/off (mit philip grözinger), engler & piper (berlin)
2001 come to my foam, galerie thor zimmermann (köln); thebewegungselite im kunstverein stuttgart 22 (stuttgart); the happiness and the button play, galerie moment (wien)
2000 watch me, american-european art associates (new york); thebewegungselite malt bilder
für 1000 kronen, galerie roxy (prag); moving up, neurotitan (berlin); present representation, z2000 /akademie der künste (berlin); bristleblaze, delicious artspace (berlin)
1999 thebewegungselite, hdl (berlin); silver stories, meinblau (berlin);gilbert muttonberry’s world of game , meinblau (berlin); der weiche weg nach mutti, mikrozep at home (berlin); weltbausatz:boxed, hdl, vitrinenausstellungen (berlin)
1998 mikrozep halle, schitzow signifikationen (berlin); ceterum censeo, marstall (berlin); schnäpse zur kunst, c4 (berlin)
1997 die drei maler der lüge, c4 (berlin); doubleness, galerie thor zimmermann (köln); 1997..., progressiv e.V. (köln); hayvend, ica (london); derrida likörbar, kulturbaracke (berlin); soft holes to rubber heaven, kulturbaracke (berlin)
1996 camera 1 - random drive, galerie thor zimmermann (köln); intercity, ausbesserungswerk nippes (köln); spill refill, kulturbaracke (berlin)
1995 # 15, aktionsgalerie (berlin); kölnkunst 4, stapelhaus (köln); mädchenträume, aktionsgalerie
(berlin); happiness deluxe, galerie am schlachthof (köln)
1993 weltbausatz:endgültiges universalbesteck, galerie am schlachthof (köln); politically interrupt, ilia castellanos at home (berlin)
1990 in die weichteile, copydrom (berlin)












