(openPR) Die Heidelberger ameria GmbH hat ihre Ergebnisse für das erste Halbjahr 2008 vorgestellt: Umsatz verdoppelt, Büro erweitert, zehn neue Arbeitsplätze geschaffen.
Mit ihren Entwickler-Kapazitäten in Simferopol (Ukraine) steht die Heidelberger ameria GmbH aktuell hoch in der Gunst ihrer Kunden. Der Umsatz aus Softwareentwicklung ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 100% gewachsen. Insgesamt hat das Unternehmen zehn neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch die Büroflächen wurden deutlich erweitert. "Wir haben es gerecht verteilt" sagt Albrecht Metter, Geschäftsführer der ameria Gruppe: "Beide Büros, Heidelberg und Simferopol, wachsen gleich stark". Auf der Krim wurden dazu Flächen im Nachbargebäude angemietet – das eigene Bürohaus dort befindet sich mitten im Bau und wird erst zu Beginn des kommenden Jahres fertig. In Heidelberg wurde eine weitere Etage des Handschuhsheimer Bürogebäudes belegt.
Christian Ensslen, der die Softwareentwicklung bei ameria leitet, nennt den Grund für das zügige Vorgehen bei der Erweiterung: "Wir wollen unsere Kunden in Deutschland bei Anfragen jetzt nicht auf irgendein Datum Wochen oder Monate später vertrösten – unsere Stärke liegt darin, innerhalb
weniger Tage mit der Projektarbeit zu beginnen. Das ist gerade für neue Kunden, die sich das erste Mal an das Thema Nearshoring herantrauen, ein wichtiger Aspekt".
Am stärksten zum Erfolg beigetragen hat der Bereich "Nearshoring Services", also die Bereitstellung ganzer Entwicklerteams für Kunden. Die einzelnen Arbeitsgruppen kommunizieren mit ihren Auftraggebern jeweils direkt und werden von diesen sowohl mit Aufgaben versorgt als auch in die
jeweiligen Prozesse der Softwareentwicklung mit eingebunden. "Wir tun gut daran, unseren Kunden nicht "unseren" Weg aufzudrängen, sondern unsere Kapazitäten als Erweiterung von deren Teams anzubieten" bestätigt Ensslen. "Kunden schätzen es nicht, wenn man ihnen erklären will, wie sie ihr Geschäft zu betreiben haben. Zuhören und umsetzen sind unsere Stärken."
Die Ukraine gilt als einer der attraktivsten Standorte für Softwareentwicklung in Europa. Während sich in den neuen EU-Mitgliedsstaaten die Preise rapide auf westeuropäisches Niveau zubewegen, bleibt die Ukraine sowohl preislich interessant als auch fachlich kompetent. Die Financial Times Deutschland hat der Ukraine die gesamte Mai-Ausgabe ihrer Reihe "World Reports" gewidmet und berichtet von mehr als 8 Mrd. US$ Direktinvestitionen ausländischer Firmen – Deutschland ist nach Russland wichtigster Wirtschaftspartner, IT-Dienstleistungen gelten als eine der am schnellsten wachsenden Branchen des Landes. Wenn die nächste Fußball-Europameisterschaft 2012 also in der Ukraine stattfindet, werden sich manche deutsche Unternehmen dort bereits bestens auskennen – weil sie seit Jahren ihre Software dort preisgünstig erstellen lassen.













