(openPR) Sommer wird’s, und damit die angenehmen Temperaturen auch kleinen Füßen Spaß und Erholung bieten, präsentiert das Forschungsteam „Kinderfüße -Kinderschuhe“ die wichtigsten Tipps für alle Mamis und Papis. Untersuchungen zeigen, dass jedes zweite Kind zu kurze Schuhe trägt und dadurch sogar schon bei 3-6jährigen Kindern Fußschäden verursacht werden.
Das mögen Kinderfüße im Sommer (und erholen sich optimal von den Winterschuhen):
Raus aus den Socken: Bei warmen Außentemperaturen fühlen sich Kinderfüße barfuß am wohlsten. Deshalb sind Socken im Sommer überflüssig. Je luftiger und freier sich Kinderfüße jetzt bewegen können, desto besser. Und noch ein Vorteil: Trockene Füße sind widerstandsfähiger gegen Fußpilz. Übrigens: Wenn schon Socken, dann passende. Auch wenn Socken elastisch sind – die Zehen sollten einen kleinen Spielraum haben. Wir empfehlen mindestens 5 mm.
Barfuß – hurra! Beim Barfußgehen können sich Füße uneingeschränkt bewegen und dadurch wird die Muskulatur besser trainiert als in Schuhen. Das ist auch der Grund, weshalb Erwachsene beim Barfußgehen gelegentlich einen Fuß-Muskelkater bekommen. Zusätzlich – quasi im Vorbeigehen – werden noch folgende Systeme geschult: Nervensystem (z.B. Beschaffenheit des Bodens fühlen) und Gleichgewicht (geringere Auflagefläche des Fußes im Vergleich zu Schuhen).
Sandalen: Der Kleinfinger-Test. Na klar, Sandalen haben, wenn es um die Zehenfreiheit geht, einen logischen Vorteil: Die Zehen können nicht eingequetscht werden. Deshalb empfiehlt das Forschungsteam zehenoffene Modelle. Damit scheint die Auswahl passender Sandalen kinderleicht. Ein Blick in den Alltag zeigt aber, dass Kinderfüße meistens in viel zu kurzen Sandalen stecken: Die Zehen reichen bis zur Vorderkante der Schuhe oder hängen sogar darüber.
Zwei Gründe, weshalb wir auch für Sandalen einen 12 mm Spielraum empfehlen:
Die Vorderkante der Schuhe ist meist ziemlich scharf und bei Untersuchungen sind immer wieder Kinder dabei, die deswegen Blasen an der Unterseite der Zehen haben.
Kinderfüße wachsen im Alter von 3-6 Jahren ca. 1 mm pro Monat. Nur passend gekaufte Sandalen bieten den ganzen Sommer über einen Sicherheits-Spielraum.
Ein einfacher Test genügt und Sie wissen, ob die Kinder-Sandalen passen.
Die durchschnittliche Breite des kleinen Fingers eines Erwachsenen beträgt rund 12 mm. Passt der kleine Finger (Breite) zwischen längste Zehe und Schuhrand, dann passt auch der Schuh.
Dr. Wieland Kinz
Morzgerstr. 61
5020 Salzburg
Österreich
mobil 0043 (0)664 264 34 50
mail

web
www.kinderfuesse.com
Über das Unternehmen
Kinderfüsse-Kinderschuhe ist ein unabhängiges österreichisches Forschungsteam
Hintergrund
2001 erhielten wir vom österreichischen Bundesministerium das Forschungsprojekt "Kinderfüße-Kinderschuhe". Die Fragestellungen:
* Tragen Österreichs Kinder passende Schuhe?
* Können zu kurze Schuhe Fußschäden verursachen?
Was wurde untersucht?
* Passform der Straßen- und Hausschuhe bei 858 Kindern
* Gesundheitsstatus der Füße
* Eltern-Fragebogen rund um das Thema "Kinderfüße-Kinderschuhe"
Die überraschenden Ergebnisse
* 69% der Kinder trugen zu kurze Straßenschuhe, 88% zu kurze Hausschuhe (Spitzenwert: 5 Größen zu kurz!)
* Nur 3% der Kinderschuhe hatten die korrekte Innenlänge. Wo also etwa Größe 30 draufstand, war nur 29, 28, 27 - manchmal auch nur 26 "drinnen"
* erstmaliger wissenschaftlicher Nachweis, dass zu kurze Kinderschuhe zu Fußschäden führen
Wie geht's weiter?
* Im Juni 2004 haben wir nach einjähriger Entwicklungsarbeit das "plus12" auf den Markt gebracht: Das erste schuhgrößen- und markenunabhängige Messgerät für Kinderfüße und die Innenlänge von Kinderschuhen! Der Clou dabei: Beim Füße-messen fügt das plus12 automatisch den Mindest-Spielraum für passende Schuhe (12 mm) hinzu. So weiß man ruckzuck, ob der Schuh noch passt.
* Im Mai 2005 erhielten wir die Verlängerung unseres Forschungsauftrages (Österreichische Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Fonds Gesundes Österreich). Dieses Mal betreten wir wissenschaftliches Neuland: Erstmals wird untersucht, wie Kinder, Eltern und Pädagogen informiert werden müssen, damit sich die Anzahl der Kinder, die zu kurze Schuhe trägt, reduziert.
* Das plus12 sorgt unerwartet rasch für internationale Aufmerksamkeit - vor allem in Deutschland, Schweden, Norwegen, Schweiz, Fürstentum Liechtenstein, Belgien, Luxemburg, Tschechien und Großbritannien. Noch etwas tritt überraschend ein: Das kleine Messgerät spaltet den Schuhhandel in zwei Lager. Auf der einen Seite befinden sich die "Traditionalisten", die eine Innenlängenmessung von Kinderschuhen vehement ablehnen und sich darauf berufen, dass es ja "in den letzten 50 Jahren keine einzige Beschwerde gegeben hätte" und "so neumodisches Zeug wie das plus12" absolut überflüssig ist. Interessanterweise schreckt der Handel dabei auch nicht davor zurück, Eltern, die im Geschäft eine Innenlängen-messung der Kinderschuhe fordern, zu verärgern. Im anderen Lager tummeln sich die "Innovativen" und zur Überraschung vieler sind das vorwiegend die großen Ketten, die das Problem sachlich analysieren, klug darauf reagieren und im plus12 eine gute Problemlösung erkennen (link: plus12 - Bestelladresse und Preis.)
* Anfang 2007 bringen wir nach einjähriger Entwicklungsarbeit die plus12 base heraus: Zahlreiche SchuhhändlerInnen hatten uns darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich für die Kinder etwas "Großes, Buntes und Lustiges" zum Füßemessen wünschen. Mit der plus12 base entsteht so das erste kombinierbare Messgerät, mit dem Füße und Schuhe gemessen werden können!
* Die Idee dazu ging uns schon ein paar Mal durch den Kopf und 2007 wird es dann konkret: In den letzten Jahren haben wir tausende von Kinderschuhen untersucht und kaum Modelle und Marken gefunden, die eine korrekte Innenlänge hatten. Außerdem fallen uns immer wieder verbesserbare Details auf. Was liegt also näher, als selbst einen innovativen Kinderschuh zu entwickeln? Zuvor entwerfen wir aber eine Anti-Rutsch-Socke für Kindergarten-Kinder. Auch dazu haben wir einige Ideen, die dringend darauf warten, umgesetzt zu werden!
* Aber auch die Forschung soll weitergehen: Noch immer tragen viel zu viele Kinder viel zu kurze Schuhe und noch immer gibt es keine konsequenten und wirksamen Gegenmaßnahmen. Wir untersuchen und berichten…