(openPR) Vom Telefonhäuschen zum elektronischen Plakat
Bereits bei der Hamburger Ausschreibung um den Vertrag zur Stadtmöblierung im Jahr 2007 hat sich die Telekom erstmals, wenn auch damals noch erfolglos, um die Expansion in den kommunalen Werbemarkt der Aussenwerbung bemüht. Heute sieht man diese Teilnahme vor allem unter dem Aspekt der hinzugewonnenen Erfahrung. Und die will man zukünftig einsetzten, um in weiteren Ausschreibungsverfahren um kommunale Werbeverträge mit der out-of-homu-Unit des Zentrums Mehrwertdienste der Telekom zu punkten.
Offenbar steht die Telekom auch bereits in drei Fällen kurz vor einem der heiß ersehnten Abschlüsse. Dann will man mit Fahrgastunterständen, Citylight-Vitrinen und Plakatsäulen ins klassische Aussenwerbegeschäft einsteigen. Und das nicht wie in der Vergangenheit als Werbung treibendes Unternehmen, sondern als Medienanbieter für out-of-home-Kampagnen.
Dann soll auch das vorhandenen know-how der Telekom aktiviert werden, um einen erheblichen Anteil der zukünftigen Werbeträger elektronisch aufzurüsten. Denn in der digitalen Technik vermutet nicht nur die Telekom die Zukunft der deutschen Aussenwerbe-Landschaft. Marktführer Ströer zum Beispiel präsentiert auf dem Gelände des real-future-store der Metro-Group in Tönisvorst unter anderem seine digitale Plakatlösung in Form einer elektronischen Werbenanlage.
Und natürlich sind den Phantasien der Plakatanbieter keine Grenzen gesetzt, denn wenn sich die Digitalisierung der Aussenwerbung in Deutschland erfolgreich einführen läst, ist damit auch der Startschuss zur Internationalisierung gefallen.
Doch bis dahin muß sich zeigen, ob digitale Medien in der Aussenwerbung erfolgreicher sein werden als die zurzeit aktuellen Entwicklungen wie z.B. mobile marketing oder ambient media.















