(openPR) Das Bild des jung gebliebenen und agilen Alten ist populär. Doch wer ist eigentlich alt in einer Zeit, in der Anti-Aging-Produkte die Siebzigjährigen jung machen, Dreißigjährige aber unter Burn-Out-Syndromen leiden? Gehört man mit 50 zum alten Eisen und ist man ab 60 wieder gefragter Senior Consultant im Ehrenamt?
Zwölf junge Fotografinnen und Fotografen veröffentlichen in dem Buch »Wie leben die alten?« ihre Sichtweise über die Zukunft der alternden Gesellschaft. Ihre Bilder sind so facettenreich und gegensätzlich wie die sozialen Lebens- und Erfahrungswelten selbst. Sie thematisieren das Idealbild von Alter ebenso wie dessen gesellschaftliche Konstruktionen. Sie konfrontieren mit Fehlstellen, Brüchen und Irritationen, präsentieren aber auch präzise Porträtstudien über den aktiven alten Menschen und diejenigen, die an der Peripherie unserer Gesellschaft leben. Eins haben alle Arbeiten gemeinsam: Sie fordern dazu auf, der Eindeutigkeit von Altersklischees eine Absage zu erteilen.
Die Bildauswahl mit Foto-Essays von Espen Eichhöfer, Birgitta Kowsky, Dawin Meckel, Roman Raacke, Manuel Reinartz, Benjamin Rinner, Gabriel Schauf, Christine Sommerfeldt, Michael Tewes, Eva-Maria Tornette, Jonas von der Hude und Dagmar Weiß überzeugt: Gesundheitsförderung im Alter, Couch-Kultur, Seniorenkaufhaus, Kompetenznetz Alter, Altersmilde und Altersangst, Seniorenmarketing, Altersgipfel und andere mehr. Ein Verlag vermittelt mit diesem Buch wichtige Kulturimpulse. Weitere Informationen: www.institut50plus.de und www.edition-koerber-stiftung.de


















