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Zeichen gegen Missbrauch von Kindern auf Zugspitze gesetzt

04.06.200818:07 UhrVereine & Verbände
Bild: Zeichen gegen Missbrauch von Kindern auf Zugspitze gesetzt
Serie-X e.V. bei der Produktion des Kalendebildes
Serie-X e.V. bei der Produktion des Kalendebildes

(openPR) Es sind allesamt Familienväter, die Männer der Serie-X: Aus einem kleinen Dorf im Süddeutschen Raum bei Stuttgart machen sie sich auf, um bei insgesamt 12 Foto-Shootings Zeichen zu setzen – gegen den Missbrauch von Kindern. Am gestrigen Mittwoch, 28. Mai haben sie wieder eins gesetzt. Auf dem Zugspitzplateau.



Im Mittelpunkt der künstlerisch wertvollen und aufwendigen Fotoaufnahmen stehen bekannte Motive, die aus einer besonderen Perspektive belichtet werden. Dazu benützt Fotograf Wilfried Adam ein hydraulisches Stativ, mit dem er seine Kamera auf 12 Meter Höhe hieven kann. Aus dieser Vogelperspektive nimmt er mit einem Weitwinkel die Zugspitze samt Zugspitzplatt ins Visier, Korrekturen des Einstellwinkels erfolgen über eine selbst gebastelte Fernbedienung. Pisten-Bully-Fahrer Hubert Wörndle, der seit zwanzig Jahren für die Zugspitzbahn AG arbeitet, hat solch eine „Fracht“ zuvor auch noch nicht von der Endstation der Zahnradbahn zum Grad mit Blick auf Leermos liegenden Ausgangspunkt transportiert. Die Männer der Serie-X sind gerade noch rechtzeitig angereist. Denn bereits Mittwoch kommende Woche will die Bayerische Zugspitzbahn beginnen, die Planen auszulegen: Das Gebiet von rund 6 000 Quadratmetern Schnee abzudecken ist dann die vornehmliche Aufgabe von Wörndle und seinen Kollegen. Doch jetzt darf er seinen Pisten-Bully zunächst mit im Bild verewigen – als ein Element des Gesamtkunstwerks. Die Wettervorhersage, die bei schönstem Wetter mit Weitsicht prahlte, sieht in der Realität anders aus. Es ist „dießig“. Das andere Element im Bild ist das Model: Bernhard, der aus Norddeutschland stammt und Vater von zwei Kindern ist, darf für zwei Minuten auf dem Bauch liegend und nackt ein „x“ im Schnee formen – 100 Meter von der Kamera entfernt. So setzt der Familienmensch, Vater einer Tochter und eines Sohnes sein persönliches Zeichen – auf dem Dach Deutschlands.
Weitere Zeichen wurden bereits gesetzt in einem Freibad und im Signal-Iduna-Park in Dortmund, dem größten Stadions Deutschlands, eben dort wo die Weltmeister der Herzen im Halbfinale 2006 entstanden sind. Weitere Shootings sind geplant auf einem Staudamm, an der Küste im Wattenmeer, der imposanten Burg Hohen-Neuffen am Rande der Schwäbischen Alb, aber auch auf einem abgeernteten Acker, der Straßenkreuzung oder Parkplatz einer großen Firma – anonyme Orte, die überall sein könnten.
Nach gut zwei Stunden ist das Shooting mit Blick auf die Zugspitze im Kasten. Jetzt strahlt die Sonne mit all ihrer Kraft, die Schleierwolken sind verschwunden. Initiator Bernd Köhle und Fotograf Adam besprechen, ob sie das Shooting wiederholen. Die Antwort lautet eindeutig nein. Dazu erklärt Bernd Köhle: „Wir wollen schließlich keine Postkartenbilder produzieren. Ein Kalender mit Edelweiss-Bildchen wird wohl niemanden interessieren.“ Bis Ende des Jahres wollen die Aktivisten die Aufnahmen im Kasten haben, bevor deine Werbeagentur das Layout bereitet. Papier und Druck des Meisterwerks haben sie schon sicher. „Wir arbeiten alle ehrenamtlich und versuchen, möglichst wenig Kosten zu produzieren.“ Die Zugspitzbahn hat den Verein Serie-X hier großzügig unterstützt, indem sie Fahrkarten und Pistenbully für das Shooting zur Verfügung stellte. Nächstes Jahr soll der Kalender auf den Markt kommen. Mit den Erlösen aus dem Verkauf des Kalenders sollen Organisationen unterstützt werden, die sich um missbrauchte Kinder kümmern.

Meistens findet der Missbrauch von Kindern im familiären Umfeld statt und zieht sich durch alle sozialen Schichten unserer Gesellschaft. Die offiziellen Statistiken über den Missbrauch von Kindern sind schon erschreckend genug, aber die Dunkelziffer ist wahrscheinlich 10 bis 15 fach höher als die zur Anzeige gebrachten Verbrechen.
Diese Tatsachen sind für die Personen, die sich zu dem Projekt Serie-X zusammengefunden haben, Antrieb und Motivation diese Missstände einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen. Kinder brauchen Liebe und Geborgenheit: Wenn sie enttäuscht oder gar missbraucht werden, sind diese Kinder für ihr gesamtes Leben traumatisiert.
Zu viele Männer zerstören mit ihrem Körper Kinderseelen. Die Modelle von Serie-X dagegen wollen mit ihrem Körper ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern setzen.

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