(openPR) Ein Baby wird geboren. Es wird gehegt und gepflegt, es wird umgarnt und geliebt. Seine Seele gleicht einem ungehobenen Schatz, der jeden Tag aufs Neue mit wertvollen, neuen Eindrücken gefüllt und geprägt wird. Dann wird alles zuviel. Ein schneller Griff zur Flasche. Noch ein Schluck und schon ist alles wieder viel besser. Kurz darauf wird wieder alles zuviel. Die Abstände der Überforderungen werden immer kürzer. Der Alkohol zum ständigen Begleiter. Und das Baby?
Es ist mittlerweile ein Volksschüler. Es bringt ausgezeichnete Leistungen, aber es schämt sich, weil selbst Gewand und Haut bei näherem Herankommen etwas über das Martyrium verraten könnten, das sich sein zu Hause nennt.
Der Schüler wächst heran, lernt die ständigen Bedrohungen, die von alkoholkranken Eltern ausgehen zu umgehen. Er liebt seine Eltern auch für Gräueltaten. Er hat gelernt zu schweigen, die vielen Umzüge, das Heranwachsen mit Dealern, Besuchen der Fürsorge und Kredithaien zu akzeptieren.
Doch den Schmerz dieser Tage wird er niemals vergessen.
Das Buch der Schmerz der Kindheit schildert vom Heranwachsen mit einem alkoholkranken Vater. Es beschreibt die vielen Enttäuschungen und Erlebnisse, im Leben dieses Kindes, die mitunter so existenzbedrohend sind, dass sie jeglichen Überlebenswillen nehmen.
In den vielen Episoden werden die erdrückende Belastung und Ohnmacht des Betroffenen spürbar und sie stellen den Leser vor die zumutbare Aufgabe mitzufühlen und so etwas nicht geschehen lassen zu wollen.
Der Schmerz der Kindheit ist eine niederschmetternde Biographie eines jungen Menschen, die aufzeigt wie schmal der Grat zwischen Dahinsiechen und Überleben aufgrund von Alkohol ist.













