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Alles unter Kontrolle - Der Touren-Fahrradcheck

02.06.200814:44 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Alles unter Kontrolle - Der Touren-Fahrradcheck

(openPR) Neben Rück-, Vor- und Umsicht gehört ein funktionstüchtiges Fahrrad zu den Grundvoraussetzungen für eine sichere Radtour. Ein regelmäßiger Technik-Check sollte deshalb zum Alltag jedes Radlers gehören.



[pd-f] Mehr als 20 Prozent aller Fahrräder weisen technische Mängel auf, wie eine Studie des DVR (Deutschen Verkehrssicherheitsrates e. V.) aus dem Jahr 2004 ergab. Defekte Fahrradtechnik ist zwar nur bei einem Bruchteil der Unfälle die direkte Ursache, denn Fehler beim Abbiegen und das Nichtbeachten der Vorfahrtregel sind in der Hitliste der Unfallursachen mit Abstand auf den ersten Plätzen. Allerdings spricht vieles dafür, dass eine defekte Lichtanlage oder mangelhafte Bremsen solchen Unfallszenarien Vorschub leisten. Ein Radfahrer ohne Licht läuft nachts viel eher Gefahr, von einem wartepflichtigen Autofahrer übersehen zu werden. Und wer mit kaputten Bremsen unterwegs ist, kann im Zweifelsfall nicht rechtzeitig anhalten, wenn ihm ein anderer Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt nimmt.

Das sind gute Argumente dafür, sich bei den sicherheitsrelevanten Bauteilen des Drahtesels für aktuelles Material zu entscheiden. Stichwort Lichtanlage: „Ein Nabendynamo ist heute bereits in den unteren Preisklassen Standard“, erklärt Winora-Vertriebsleiter Mario Moeschler (www.winora.de). Ins Laufrad integrierte Kraftwerke wie der „i-Light“ (ab ca. 45 EURO) des Komponentenherstellers Sram (www.sram.com) sind auch bei Schnee und Eis in der Regel durchrutschsicher und laufen sehr leicht.

Ohne die geeigneten Leuchtmittel bringt einem der Nabendynamo freilich wenig. „Rückleuchten mit Standlicht-Automatik haben sich flächendeckend durchgesetzt“, weiß Guido Müller, Geschäftsführer des Beleuchtungsherstellers Busch und Müller (www.bumm.de).
Nachdem sich Leuchtdioden (LED) schon seit einigen Jahren in Rückleuchten (z. B. „Toplight-Flat“, ab 15 Euro) bewährt haben, kommen die superhellen und langlebigen LED nun auch verstärkt in Scheinwerfern zum Einsatz. Vorreiter auf diesem Gebiet ist wiederum Busch und Müller: Die Verbindung von modernster Elektronik und spezieller Reflektortechnik erlaubt auch im Betrieb mit einem Standard-Seitendynamo eine ungeahnt große Lichtausbeute. Fachjournalist Caspar Gebel beschreibt seine Erfahrungen mit dem „IQ Tec“-LED-Scheinwerfer (ab ca. 60 Euro) so: „Man wird als Radfahrer deutlich früher wahrgenommen, Autofahrer verhalten sich vorsichtiger – vielleicht, weil sie das hellere Licht instinktiv mit einem schnelleren Fahrzeug assoziieren.“

Dirk Belling von Sram benennt einen wichtigen Fahrrad-Trend zu größerer Wartungsfreiheit. Die „i-Brake“ (ab ca. 30 Euro) seines Unternehmens vereint die Bremskraft aktueller Felgenbremsen mit der Wartungsarmut der guten alten Trommelbremse.

Regelmäßiger Radcheck sinnvoll
Egal, ob man ein Rad mit modernster Technik fährt oder auf ein älteres Modell vertraut: Der regelmäßige Material-Check sollte jedem Radler geläufig sein. Beleuchtung, Bremsen, Bereifung – das sind die Baugruppen, die am häufigsten Probleme machen und deshalb vor Fahrtantritt kontrolliert werden sollten. Sicherheitsrelevante Bauteile wie Sattel, Lenker und Pedale sowie Tretkurbeln sollten durch Rütteln oder Verdreh-Versuch auf festen Sitz geprüft werden.

Ob die Beleuchtung funktioniert, kann man leicht im Stand testen, indem man Vorder- beziehungsweise Hinterrad per Hand in Drehung versetzt. Wenn’s finster bleibt, sind bei neueren Fahrrädern oftmals die Steckkontakte an Leuchten und Dynamo verantwortlich: sie können sich losvibrieren. Benutzer älterer Räder, die bei Regen im Dunklen tappen, sollten z. B. eine durchrutschende Dynamokappe verdächtigen.

Bei Handbremsen ist darauf zu achten, dass sich der Bremshebel nicht bis zum Lenker ziehen lässt. Die Lagerstellen der Bremsen sowie die Bremszüge sollten hin und wieder mit einem Multifunktionsöl behandelt werden, um leichtgängig zu bleiben, etwa mit „Protect and Clean“ von Rema Tip Top (www.rema-tiptop.de). Aber Vorsicht: „Schmiermittel dürfen auf keinen Fall auf Felgen, Bremsbeläge oder Bremsscheiben gelangen“, warnt Bodo Franz vom Zubehörhersteller Rema Tip Top. „Diese Komponenten sollten von Zeit zu Zeit mit speziellen Bremsenreinigern oder Entfettern behandelt werden.“ Bei Fahrrädern mit Rücktritt muss darauf geachtet werden, dass die Kette nicht durchhängt, sonst ergibt sich ein gefährlicher Leerweg beim Bremsen.

Regelmäßiges Abwischen mit einem öligen Tuch und Nachölen verlängert das Leben der Kette, die dann auch nicht mehr quietscht.
Beim Thema Verschleiß gibt es relevante Signale: Bremsbeläge und moderne Felgen weisen in der Regel eine Markierung an der Oberseite auf, die die Verschleißgrenze anzeigt. Zum Kontrollieren der Kette halten Fahrradgeschäfte spezielle Messwerkzeuge vor.
Bei der Bereifung warnt Carsten Zahn vom Reifenhersteller Bohle (www.schwalbe.de) vor dem Spontanversagen verschlissener Pneus: „Reifen dürfen nicht so lange gefahren werden, bis das Profil total runter ist und die Gewebelagen darunter zum Vorschein kommen. Seitliche Risse am Reifen weisen auf eine altersbedingte Versprödung hin. In beiden Fällen kann der Reifen plötzlich einreißen, die Folge ist ein Reifenplatzer und möglicherweise ein schwerer Sturz.“ Zahn rät, den Luftdruck monatlich mit einem kleinen Messgerät (z.B. Digital Airmax, ca. 12 Euro) zu kontrollieren.

Selbstverständlich kann man den Fahrrad-Check auch in der Fachwerkstatt durchführen lassen – 30 bis 40 Euro kostet die Gewissheit, auf einem voll funktionstüchtigen Rad in den Frühling zu starten. Bei der Gelegenheit kann man sich auch endlich nach einem schönen Fahrradhelm umsehen. Modelle wie der zurückhaltende „Urban-I“ von Abus (www.abus.de, 50 Euro) sorgen dafür, dass ein Crash, wie er im Straßenverkehr auch auf einem topgepflegten Fahrrad niemals völlig auszuschließend ist, glimpflich ausgeht.

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