(openPR) Kaufpreis liegt bei 101,0 Euro pro Aktie
- Bosch ist als Global Player ein idealer Partner für ersol
Erfurt, 2. Juni 2008. Ventizz Capital Fund II LP, Wilmington/Delaware, USA, und ihre Tochtergesellschaft Ventizz II Jersey Holding LP, Jersey, Channel Islands, (Ventizz) haben den Vorstand der ersol Solar Energy AG (ersol) darüber informiert, dass sie mit der Robert Bosch GmbH (Bosch) Verträge über den Verkauf ihrer Beteiligungen an ersol in Höhe von 50,45 Prozent des Grundkapitals an Bosch unterzeichnet haben. Der Kaufpreis für die sofort veräußerten Anteile, der in bar bezahlt wird, beträgt 546,4 Millionen Euro. Daraus ergibt sich ein Preis von 101,0 Euro pro ersol Aktie, der damit 63,3 Prozent über dem Schlusskurs von Freitag, dem 30. Mai 2008, in Höhe von 61,85 Euro pro Aktie und 68,3 Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Aktienkurs der ersol Aktie im XETRA®- und Parkett-Handel während der letzten drei Monate vor Veröffentlichung der Transaktion liegt. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung.
Ventizz, ein Private Equity Fonds, der sich auf Wachstumsunternehmen aus dem Technologiebereich fokussiert, wurde 2004 Aktionär bei ersol und schließlich 2005 zum Mehrheitseigentümer. „Der Ventizz II - Fonds hat ersol bei der Aufbauarbeit und der starken Geschäftsexpansion begleitet. Nachdem sich ersol in den letzten vier Jahren erfolgreich zu einem bedeutenden und profitablen Solarproduzenten mit derzeit 180 MWp Fertigungskapazität entwickelt hat, stellt diese Veräußerung an einen langfristig orientierten industriellen Gesellschafter die beste Option für ersol sowie für die Fondsinvestoren dar“, erläutert Dr. Helmut Vorndran, Aufsichtsratsvorsitzender der ersol AG und Sprecher des Vorstands der Ventizz Capital Advisory AG, die den Fonds bezüglich dieser Transaktion beraten hat.
Als Folge des Verkaufs der Beteiligungen von Ventizz an Bosch wird Bosch ein öffentliches Übernahmeangebot für die verbleibenden ersol Aktien vorlegen.
Der Vorstand der ersol AG begrüßt die vorgeschlagene Transaktion und hält Bosch für einen exzellenten Partner für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Thüringer Photovoltaik-Unternehmens. Von der internationalen Aufstellung und der Expertise von Bosch kann ersol profitieren und neue Möglichkeiten für sich erschließen. Die Entscheidung von Bosch seinen Markteintritt in die Photovoltaik mit der Akquisition von ersol zu realisieren, stellt eine besondere Anerkennung der Leistungen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter dar.
„Ich bin davon überzeugt, dass ersol seinen weiteren erfolgreichen Weg auch mit dem neuen Mehrheitsaktionär fortsetzen wird. Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns darauf, mit Bosch zusammenzuarbeiten“, erklärte Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG. Beneking wird im Laufe der nächsten Monate aus dem Vorstand der ersol AG ausscheiden. Er wird dem Unternehmen jedoch eng verbunden bleiben und ihm noch für einige Jahre als Berater zur Verfügung stehen. „Aus persönlichen Gründen werde ich selbst als Vorstandsvorsitzender die neue Periode nur kurze Zeit begleiten. Dies ist der richtige Zeitpunkt, die Führung des Unternehmens an die nächste Generation zu übergeben. Ich bin stolz darauf, die Entwicklung vom kleinen Solarzellenhersteller zu einem integrierten Photovoltaik-Konzern mitbegleitet und mitgestaltet zu haben“, gab Beneking im Zuge der Transaktionsveröffentlichung bekannt.










